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Radsport - Tour de Suisse: Massensturz bei Zielankunft

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Radsport - Tour de Suisse  

Cavendish verursacht Massensturz

15.06.2010, 18:58 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Radsport - Tour de Suisse: Massensturz bei Zielankunft. Mark Cavendish (li.), Heinrich Haussler (re.) und Gerald Ciolek (verdeckt) liegen nachdem Sturz am Boden. (Foto: Reuters)

Mark Cavendish (li.), Heinrich Haussler (re.) und Gerald Ciolek (verdeckt) liegen nachdem Sturz am Boden. (Foto: Reuters)

Ein Massensturz hat die vierte Etappe der Tour de Suisse überschattet. Im Kampf um den Tagessieg waren die Sprinter Heinrich Haussler und Mark Cavendish wenige Meter vor dem Ziel zu Fall gekommen. Neben dem deutschen Gewinner der zweiten Etappe und dem Briten kamen auch Gerald Ciolek und weitere Fahrer zu Fall. Ohne den dramatischen Zwischenfall, an dem Cavendish nicht ganz unschuldig war, weil er sein Rad nach innen zog, hätte der Engländer wohl seinen vierten Saisonsieg feiern können.

Haussler erlitt eine tiefe Fleischwunde am rechten Ellbogen und musste im Krankenhaus genäht werden. Der Cervelo-Profi kann die Rundfahrt nicht fortsetzen und muss mehrere Tage pausieren. Ciolek und Cavendish hatten offenbar Glück im Unglück. Der Milram-Sprinter, der wegen einer Schulterverletzung schon fast das gesamte Frühjahr ausgefallen war, erlitt bei dem Sturz Prellungen und soll am Mittwoch wieder starten. Cavendish trug nach einer ersten Untersuchung Abschürfungen und Blutergüsse davon, soll aber sicherheitshalber nochmal im Krankenhaus geröntgt werden.

Petacchi ist Nutznießer

Deutschlands Radsport-Hoffnung Tony Martin fand dagegen unbeschadet den Weg ins Ziel und konnte sein Gelbes Trikot als Gesamterster erfolgreich verteidigen. Martin liegt weiter eine Sekunde vor dem Schweizer Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara.

Nutznießer des Massensturzes war indes der Italiener Alessandro Petacchi, der nach 192 Kilometern von Schwarzbach nach Wettingen vor dem Dänen Matti Breschel und seinem Landsmann Marco Marcato gewann. Der siebenmalige Toursieger Lance Armstrong erreichte ebenfalls im Hauptfeld das Ziel.

Ausreißer wird nicht belohnt

Das Rennen war lange geprägt vom Einzelkämpfer Brice Feillu. Der Franzose hatte sich bereits zehn Kilometer nach dem Start vom Feld abgesetzt und lag lange allein an der Spitze. Sein Maximalvorsprung betrug fast sieben Minuten. Aber vor dem letzten der beiden Anstiege des Tages war seine Flucht beendet.

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