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Radsport: Burghardt siegt, Martin in Gelb

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Radsport  

Burghardt trotzt Verfolgern und Regen

16.06.2010, 19:03 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Radsport: Burghardt siegt, Martin in Gelb. Im Zeichen des Siegers: Marcus Burghardt setzt sich in Frutigen durch. (Foto: dpa)

Im Zeichen des Siegers: Marcus Burghardt setzt sich in Frutigen durch. (Foto: dpa)

Deutscher Tag bei der Tour de Suisse. Während Tony Martin das Gelbe Trikot des Spitzenreiters bei der Schweizer Rundfahrt verteidigte, holte sich Marcus Burghardt im strömenden Regen den Sieg auf der fünften Etappe über 172 Kilometer von Wettingen nach Frutigen. Der Sachse, der in der Schweiz lebt, hatte sich kurz vor dem Ziel erfolgreich aus einer dreiköpfigen Ausreißergruppe gelöst und trotzte dem Wetter und den Verfolgern.

Martin, der mit dem Feld 46 Sekunden nach dem Tagessieger ins Ziel rollte, führt damit weiter mit einer Sekunde Vorsprung vor dem einheimischen Vorjahressieger Fabian Cancellara. Der Eidgenosse gab derweil auf den Schluss-Kilometern der Etappe seiner Freude über den 1:0-Sensationssieg des Schweizer Fußball-Teams bei der WM über Europameister Spanien immer wieder mit erhobenem Daumen Ausdruck.

Kurz nach dem Start abgesetzt

Zuvor hatten fünf Ausreißer bei den misslichen Bedingungen den schwierigen Tagesabschnitt dominiert. Nur wenige Minuten nach dem Start in Wettingen setzten sich Burghardt und seine Mitstreiter vom Feld ab. Auf der 160 Kilometer langen Alleinfahrt hatte das Quintett zeitweise mehr als sechs Minuten Vorsprung auf das Feld herausgefahren.

Ein Zeichen gegen Cavendish

Nach dem Massensturz der vierten Etappe wurde der fünfte Tagesabschnitt mit einer symbolischen Verspätung von zwei Minuten gestartet. Fahrer der Teams Cervelo, Caisse d'Epargne und AG2R blockierten in Wettingen die Abfahrt des Pelotons und demonstrierten damit gegen den vermeintlichen Verursacher des Massensturzes, den Briten Mark Cavendish. "Das ist unsere Nachricht an Cavendish, mehr Respekt zu zeigen", sagte AG2R-Sportdirektor Gilles Mas. Bei dem Unfall im Sprintfinale, verletzten sich Heinrich Haussler (Cervelo/Fleischwunde), Arnaud Coyot (Caisse d'Epargne/Unterarmbruch) und Lloyd Mondory (AG2R) so schwer, dass sie das Rennen beenden mussten. Cavendish wurde von der Rennjury als Schuldiger ausgemacht.

Brite zeigt sich wenig schuldbewusst

Der Brite, der in der Vergangenheit regelmäßig unangenehm aufgefallen war, zeigte sich indes wenig schuldbewusst. "Ich will nicht sagen, dass ich keine Schuld habe, aber ich trage nicht die alleinige Verantwortung", sagte Cavendish, der trotz mehrer Blutergüsse und Schürfwunden starten konnte: "Das war der schlimmste Sturz meiner Karriere. Aber einige hat es schlimmer erwischt, denen will ich gute Besserung wünschen."

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