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Vuelta a Espana: Tour-Zweiter Schleck nach Regelverstoß von Team suspendiert

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Radsport - Vuelta a Espana  

Schleck mit einem Schluck zu viel

07.09.2010, 15:31 Uhr | dpa, dpa

Vuelta a Espana: Tour-Zweiter Schleck nach Regelverstoß von Team suspendiert. Suspendiert: Andy Schleck ist nicht mehr bei der Vuelta dabei, nachdem er einen trinken war. (Foto: imago)

Suspendiert: Andy Schleck ist nicht mehr bei der Vuelta dabei, nachdem er einen trinken war. (Foto: imago)

Unrühmliches Ende für Andy Schleck bei der Vuelta a Espana. Der Luxemburger ist von seinem Team Saxo-Bank aus der laufenden Spanien-Rundfahrt ausgeschlossen worden, nachdem er gegen Teamregeln verstoßen hatte. Der Rennstall des Dänen Bjarne Riis ließ auch Stuart O'Grady nicht mehr zur zehnten Vuelta-Etappe in Tarragona antreten. Offenbar waren beiden Fahrer erwischt worden, als sie an einem Abend Alkohol getrunken hatten. "Ich sehe ein, dass ich die Teamregeln gebrochen habe, weil ich nach dem Essen noch etwas trinken gegangen bin. Deshalb hat Bjarne mich und Stuart O'Grady nach Hause geschickt", sagte der Zweite der Tour de France dem Internetdienst "cyclingnews.com".

Schleck und O'Grady fahren ihre letzten Rennen für Riis, bevor sie im nächsten Jahr für ein Team in Luxemburg an den Start gehen wollen. "Ich bin verantwortlich für mein Handeln und obwohl ich die Entscheidung für zu streng halte, akzeptiere ich, dass Bjarne der Boss ist und tut, was er für das Beste hält", ergänzte Schleck.

Chancen von Bruder Frank sinken

Der Luxemburger, dem bei der Tour nur 39 Sekunden auf Sieger Alberto Contador gefehlt hatten, lag im Vuelta-Gesamtklassement nach der ersten Woche bereits 37:16 Minuten hinter dem aktuell Führenden Igor Anton. O'Grady hatte gar einen Rückstand von fast eineinhalb Stunden. Ohne die beiden Edelhelfer sind die Chancen von Andys Bruder Frank Schleck auf ein Minimum gesunken. Dieser galt vor Beginn der Vuelta als Topfavorit, hatte auf der ersten Bergetappe aber überraschend viel Zeit auf die Spitze verloren.

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Daraufhin hatte Riis Frank Schleck, der Saxo-Bank ebenfalls in Richtung Luxemburg verlassen wird, aufgefordert zu attackieren. "Es gibt keinen Grund, jetzt aufzugeben", sagte Riis und fügte an: "Wenn Frank angekündigt hat, die Vuelta gewinnen zu wollen, dann muss er angreifen."

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