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Philippe Gilbert gewinnt Lombardei-Rundfahrt

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Gilbert wiederholt Sieg bei Lombardei-Rundfahrt

16.10.2010, 20:18 Uhr | dpa, dpa

Philippe Gilbert gewinnt Lombardei-Rundfahrt. Wurde seiner Favoritenrolle bei der Lombardei-Rundfahrt gerecht: Philippe Gilbert. (Foto: imago)

Wurde seiner Favoritenrolle bei der Lombardei-Rundfahrt gerecht: Philippe Gilbert. (Foto: imago)

Top-Favorit Philippe Gilbert hat seinen Vorjahressieg bei der Lombardei-Rundfahrt wiederholt. Der belgische Radprofi vom Team Omega Pharma-Lotto setzte sich bei der 104. Auflage des letzten Ein-Tages-Klassikers des Jahres nach 260 Kilometern gegen den Italiener Michele Scarponi (Androni Giocattoli) und den Spanier Pablo Lastras (Caisse d'Epargne) durch.

Gilbert, der bereits die Piemont-Rundfahrt für sich entschieden hatte, griff 30 Kilometer vor dem Ziel an und setzte sich kurzfristig ab. Nur Scarponi konnte folgen und schloss 17 Kilometer vor dem Ziel auf. Kurz vor dem Etappenziel im norditalienischen Como setzte Gilbert eine erneute Attacke, die Scarponi nicht mehr kontern konnte.

Milram-Team verabschiedet sich von der Radsportbühne

Nach 6:46:32 Stunden überquerte der Belgier den Zielstrich und feierte nach dem Sieg beim Amstel Gold Race im Frühjahr einen weiteren großen Sieg in dieser Saison. Es war der insgesamt 12. belgische Sieg bei dem italienischen Ein-Tages-Klassiker. Die Lombardei-Rundfahrt war für das deutsche Milram-Team derweil einer der letzten Auftritte auf der großen Radsportbühne. Die sich nach dieser Saison auflösende Mannschaft hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Radprofis protestieren gegen pauschalen Doping-Verdacht

Den Start des letzten großen Saisonrennens verzögerten die Radprofis um mehrere Minuten, um gegen die Aussagen von Ettore Torri zu protestieren. Der Vorsitzende der Anti-Doping-Kommission des Italienischen Olympischen Komitees hatte die Profis unter pauschalen Doping-Verdacht gestellt. "Wir müssen der Welt mit unserem Protest zeigen, dass die Beschuldigungen von Torri unbegründet sind", hatte Sieger Gilbert vor dem Rennen gesagt.

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