Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Ermittlungen gegen Armstrong schreiten voran

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Armstrong-Ermittler bei Interpol

17.11.2010, 11:58 Uhr | dpa

Ermittlungen gegen Armstrong schreiten voran. Nachdenklich: Lance Armstrong (Foto: imago)

Nachdenklich: Lance Armstrong (Foto: imago)

Die Ermittlungen in der Doping-Affäre um den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong schreiten voran. US-Fahnder Jeff Novitzky und seine Kollegen trafen sich in der Interpol-Zentrale in Lyon mit Vertretern der Französischen Anti-Doping-Agentur AFLD.

Die italienische "Gazzetta dello Sport" meldete zudem, dass Polizeibeamte das Haus von Armstrongs langjährigem Helfer Jaroslaw Popowitsch in der Toskana durchsucht hätten. Es seien Computer-Dateien, Rechner, Handys und Medikamente beschlagnahmt worden. Der ukrainische Radprofi hatte bereits Anfang November vor der zuständigen Grand Jury in Los Angeles zum Fall Armstrong aussagen müssen.

Novitzky soll für Klarheit sorgen

Armstrongs früherer Teamkollege Floyd Landis hatte im Frühjahr die Ermittlungen ausgelöst. Im Zuge seines Doping-Geständnisses hatte er massive Vorwürfe gegen den Tour-Rekordsieger, der Manipulationen stets bestritten hat, und weitere Ex-Teamkollegen erhoben. Daraufhin wurde Novitzky mit der Angelegenheit betraut. Er hatte sich bei der Balco-Affäre um gedopte Leichtathleten einen Namen als kompromissloser Fahnder gemacht.

Tour de France - Video 
Spektakuläre Stürze

Die Sturzgefahr ist ein ständiger Begleiter der Tour-Fahrer. Video

Armstrong-Anwalt: Kein Grund zur Besorgnis

Zahlreiche Radprofis und Personen aus Armstrongs engerem Umfeld haben bereits ausgesagt. Die französische Sportzeitung "L'Équipe" hatte nach Armstrongs letztem Toursieg 2005 positive Ergebnisse von nachträglichen Tests der Proben von 1999 veröffentlicht. Diese positiven Analysen wollen die US-Ermittler einsehen. Armstrongs Anwalt Mark Fabiani reagierte wie gewohnt gelassen auf die jüngsten Entwicklungen. "Es gibt nichts, worüber wir besorgt sein müssten."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal