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Spanische Rinderzüchter wollen Contador verklagen

23.11.2010, 11:50 Uhr | t-online.de, t-online.de

Spanische Rinderzüchter wollen Contador verklagen. Unruhige Zeiten für Toursieger Alberto Contador (Foto: imago)

Unruhige Zeiten für Toursieger Alberto Contador (Foto: imago)

Die Dopingaffäre um den dreimaligen Toursieger Alberto Contador weitet sich aus. Der Verband der spanischen Rinderzüchter (Asoprovac) fürchtet um seinen guten Ruf und hat eine Klage gegen den 27-Jährigen angekündigt.

Contador hatte seine positiven A- und B-Proben auf die verbotene Substanz Clenbutrol am zweiten Ruhetag der diesjährigen Tour de France damit erklärt, dass er verunreinigtes Fleisch gegessen habe. Mit der Klage will der Rinderzucht-Verband auch den Wahrheitsgehalt der Fleisch-These überprüfen lassen. "Asoprovac hat sich entschieden, in dieser Woche eine eigene Klage bei den Behörden einzureichen, um die Vorarbeiten zu einem Ermittlungsverfahren in die Wege zu leiten. Dieses soll die Richtigkeit der Aussagen Alberto Contadors aufklären", so die Mitteilung.

WADA glaubt Contador nicht

Zuletzt hatte auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Contadors Aussagen für nicht stichhaltig befunden. Demnach komme in der Europäischen Union praktisch kein Fleisch in den Handel, das mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol verseucht sei. Auch eine Überprüfung der Schlachterei, die den Metzger in Irun beliefert, von dem Contador das Fleisch bezogen haben will, erbrachte keinen Hinweis auf die Verwendung von Clenbuterol.

Verunreinigtes Fleisch aus Südamerika?

Allerdings berichtet "radsport-news.com", dass ein Vertreter der größten spanischen Agrargenossenschaft (ASAJA) Contadors Erklärung für glaubhaft hält. Ramon Riestra soll gegenüber "AS.com" erklärt haben, dass Spanien im Rahmen eines Abkommens der EU mit der südamerikanischen Freihandelszone Mercosur über drei Jahre hinweg mindestens zwei Millionen Tonnen Fleisch aus Südamerika beziehe. Dort sei die Verwendung von Clenbuterol in der Tiermast im Gegensatz zur Europäischen Union nicht verboten.

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