Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Floyd Landis beendet seine Karriere

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Landis kehrt dem Radsport den Rücken

18.01.2011, 10:50 Uhr | sid, sid

Floyd Landis beendet seine Karriere. Floyd Landis wird beruflich künftig keine Radrennen mehr fahren. (Foto: imago)

Floyd Landis wird beruflich künftig keine Radrennen mehr fahren. (Foto: imago)

Floyd Landis hat seine Karriere als Radprofi mit sofortiger Wirkung beendet. Der geständige Dopingsünder zeigte sich frustriert über das inkonsequente Vorgehen gegen verbotene Substanzen. "Ich bin ziemlich sicher, dass dieser Sport nicht zu retten ist. Aber das ist nicht mehr mein Kampf", sagte Landis "espn.com". Der 35-Jährige ist seit seinem Geständnis im Mai 2010 arbeitslos und gab die vergebliche Suche nach einem Team als Grund für seinen Rücktritt an.

Sportkolleg 
Bei der Geburt getrennt

Zum verwechseln ähnlich: diese Sportler haben berühmte Doppelgänger. zur Foto-Show

Im November war er als Gastfahrer bei der zweitklassig besetzten Tour of Southland in Neuseeland gestartet. "Ich höre nicht auf, weil ich verbittert bin", sagte Landis. "Ich habe fünf Jahre versucht, wieder einen Status zu erreichen, den ich eigentlich gar nicht mehr erreichen kann. Und das verursacht mehr Stress, als es wert ist."

Hat Landis einen Computer-Hacker beauftragt?

Landis fuhr bis Mai für das Continental-Team Bahati Foundation. Der drittklassige Rennstall beendete jedoch nach dem Geständnis die Zusammenarbeit. Mit seinen Berichten über umfassendes Doping im früheren Team US Postal brachte er den Stein zu Ermittlungen gegen den siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong ins Rollen. Noch ist nicht entschieden, ob Anklage erhoben und ein Verfahren eröffnet wird. Nach Jahren als Armstrongs Edelhelfer war Landis zum Schweizer Team Phonak gewechselt und hatte 2006 die Tour de France gewonnen. Nach einer in furioser Manier gewonnenen Etappe wurde der US-Amerikaner allerdings positiv auf Testosteron getestet. Der Gesamtsieg wurde ihm daraufhin aberkannt.

Landis beteuerte jahrelang seine Unschuld und gab sein gesamtes Vermögen sowie geschätzte zwei Millionen US-Dollar an Spenden für Verfahren aus, die er letztlich alle verlor. Er wurde zudem verdächtigt, einen Computer-Hacker beauftragt zu haben, in die Rechner des französischen Anti-Doping-Labors in Chatenay-Malabry einzudringen und interne Dokumente für seine Verfahren zu stehlen. Das Labor stellte daraufhin Strafanzeige, das Verfahren steht noch aus.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal