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Radsport: Ricco gesteht Eigenblut-Doping

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Ricco hat mit Eigenblut gedopt

08.02.2011, 20:21 Uhr | sid, sid

Radsport: Ricco gesteht Eigenblut-Doping. Ricardo Ricco ist im Visier der Doping-Fahnder. (Foto: imago)

Ricardo Ricco ist im Visier der Doping-Fahnder. (Foto: imago)

Der Grund des Zusammenbruchs scheint gefunden: Der italienische Radprofi Riccardo Ricco hat nach seinem Kollaps offenbar gestanden, "an sich selbst eine Transfusion von Blut vorgenommen zu haben, das er 25 Tage im Kühlschrank gelagert hatte." Dies erklärte ein Arzt des Krankenhauses laut der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Der 27-jährige Ricco war im Training zusammengebrochen. Die Ärzte hatten zunächst von einem Nierenversagen gesprochen. Ricco befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung.

Ricco ist Wiederholungs-Täter

Die Anti-Doping-Staatsanwaltschaft des italienischen Olympia-Komitees CONI leitete Untersuchungen gegen Riccardo Ricco ein. Der Kletterspezialist war wegen Dopings bei der Tour de France 2008 für 20 Monate gesperrt worden. Erst im vergangenen März hatte der Kletterkönig mit dem Spitznamen "Kobra" sein Comeback gegeben.

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Ermittlungen sind aufgenommen

Seit dem 17. August 2010 steht Ricco beim niederländischen Team Vacansoleil unter Vertrag. Auch die Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Modena begann mit Ermittlungen wegen des Zusammenbruchs des Radprofis. Oberstaatsanwalt Vito Zancani teilte mit, dass das Krankenhaus den Justizbehörden die Ergebnisse von Riccos Untersuchungen übergeben werde. "Wir werden danach feststellen, ob Ricco gegen das Anti-Dopinggesetz verstoßen hat", erklärte der Staatsanwalt.

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