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Radsport: Contador erhält Rückendeckung von Regierungschef Zapatero

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Contador bekommt Rückendeckung

11.02.2011, 13:15 Uhr | dpa, dpa

Radsport: Contador erhält Rückendeckung von Regierungschef Zapatero. Dopingsünder Alberto Contador erhält Rückendeckung in seiner spanischen Heimat. (Foto: imago)

Dopingsünder Alberto Contador erhält Rückendeckung in seiner spanischen Heimat. (Foto: imago)

Der unter Dopingverdacht stehende Alberto Contador hat in seiner Heimat Rückendeckung von ganz oben bekommen: Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero zeigte sich in einer Twitter-Botschaft von der Unschuld des 28 Jahre alten Radprofi aus Madrid überzeugt. "Es gibt keinen juristischen Grund, Contador zu bestrafen", schrieb der Regierungschef, der damit indirekt auch den spanischen Radsportverband (RFEC) unter Druck setzte.

Auch die konservative Opposition unterstützt den dreimaligen Sieger der Tour de France. Es gebe keinen eindeutigen Nachweis, dass er gedopt habe, sagte ein Sprecher der Volkspartei (PP) nach Medienberichten. Contador war am zweiten Ruhetag der Tour 2010 in Pau positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Der Spanier führt den Befund auf den Genuss eines verunreinigten Steaks zurück und bestreitet jedes Doping - selbst wenn er bei der Tour viermal positiv getestet wurde.

Keine Absicht, Menge zu gering

In einer vorläufigen Entscheidung hatte der spanische Radsportverband sich dafür ausgesprochen, den Madrilenen für ein Jahr zu sperren und ihm den Gewinn der Tour 2010 abzuerkennen. Contador könne aber keine Absicht nachgewiesen werden. Die entdeckte Menge Clenbuterol sei auch so gering gewesen, dass sie keine leistungssteigernde Wirkung gehabt habe. Contador legte Einspruch ein. Das endgültige Urteil wird für nächste Woche erwartet.

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