Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Kommentar zu Contador: Wie in einer Bananenrepublik!

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wie in einer Bananenrepublik

16.02.2011, 11:09 Uhr | Ein Kommentar von Björn Lücker, t-online.de

Kommentar zu Contador: Wie in einer Bananenrepublik!. Alberto Contador kann sich in seiner Heimat Spanien sicher fühlen. (Foto: imago)

Alberto Contador kann sich in seiner Heimat Spanien sicher fühlen. (Foto: imago)

"Bei diesem Freispruch wird uns übel", titelt die "Bild"-Zeitung in großen Lettern. Treffender kann man es kaum formulieren. Der dreimalige Tour de France-Sieger Alberto Contador bekommt freie Fahrt, obwohl ein eindeutiger Dopingfall vorliegt. Was für ein Skandal!

Der Spanische Verband RFEC glaubt also den Märchen vom verunreinigten Fleisch oder einer hanebüchenen Kuss-Theorie, mit denen Contador zu erklären versucht, wie das Kälbermastmittel Clenbuterol in seinen Körper gelangt ist - und macht sich damit lächerlich.

Spanien bleibt das Eldorado für Dopingsünder

Aber war etwas anders zu erwarten, als ein Freispruch erster Klasse? Selbst der spanische Regierungschef hat am Ende die Hand schützend über Contador gehalten. Eine Ungeheuerlichkeit, die es so nur in einer Bananenrepublik gibt und tief blicken lässt in die skrupellose Denkweise auf der iberischen Halbinsel in Sachen Doping. Spanien ist und bleibt das Eldorado für Dopingsünder.

Radsport - Videos 
Freispruch für Contador

Der dreimalige Tour-de-France-Sieger wird vom Dopingvorwurf freigesprochen. Video

UCI und WADA in der Pflicht

Contador hat nun seinen ersten Etappensieg in diesem Jahr errungen, er darf ab sofort wieder Rennen fahren. Sportlich wird er es aber, so bleibt zu hoffen, nicht weit bringen. Der Radsport-Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) müssen jetzt schnellstens Einspruch beim internationalen Gerichtshof (CAS) einlegen. Alles andere würde den Anti-Doping-Kampf endgültig ad absurdum führen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal