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Rinderzüchter machen Front gegen Contador

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Rinderzüchter machen Front gegen Contador

18.02.2011, 10:40 Uhr | dpa, t-online, t-online.de, dpa

Rinderzüchter machen Front gegen Contador. Wieder zurück im Profi-Zirkus: Alberto Contador (Foto: dpa)

Wieder zurück im Profi-Zirkus: Alberto Contador (Foto: dpa)

Alberto Contador und seine abstruse Fleisch-Theorie: Der Verband der spanischen Rinderzüchter wehrt sich massiv gegen den Vorwurf, verunreinigtes Fleisch auf den Markt gebracht zu haben und will sich nicht länger für die positive Dopingprobe des dreimaligen Siegers der Tour de France verantwortlich machen lassen.

Als Beweis präsentierten die Rinderzüchter beeindruckende Zahlen. In der Erklärung heißt es unter anderem: "2010 haben die Behörden 14.179 Kontrollen durchgeführt, und nicht eine war positiv." Contador war vor wenigen Tagen vom spanischen Radsport-Verband freigesprochen worden, obwohl er bei der Tour 2010 positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet wurde. Der 28-Jährige, der bei der Algarve-Rundfahrt schon wieder im Sattel sitzt, begründet dies mit dem Verzehr eines angeblich verseuchten Stücks Fleisch aus Spanien.

"Fall Contador ist teuflisch"

Derweil sind in Spanien die Jubelstürme nach Contadors Freispruch ein wenig verklungen und ersten Zweifeln über die Außendarstellung des Landes gewichen. "Der Fall Contador ist teuflisch", schrieb die Sportzeitung "AS". "Es fällt schwer, von der Unschuld des Radprofis überzeugt zu sein wie auch von seiner Schuld. Da ist es nicht verwunderlich, dass Spaniens Ruf als Dopingparadies neue Nahrung bekommt."

Kritik übte der "AS"-Chefredakteur und renommierte Sportreporter Alfredo Relaño in dem Leitartikel am Vorgehen des Radsport-Weltverbands UCI, das Urteil allein dem nationalen Verband zu überlassen. "Man stelle sich einmal vor, in der Champions League tauchte bei Real Madrid, dem FC Barcelona oder dem FC Valencia ein unklarer Dopingfall auf, und der spanische Verband müsste das Urteil fällen!", schrieb Relaño.

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