Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Radsport: Lösung im Streit um Funkverbot bahnt sich an

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Lösung im Streit um Funkverbot möglich

01.03.2011, 15:38 Uhr | sid, sid

Radsport: Lösung im Streit um Funkverbot bahnt sich an. Kontaktaufnahme: Jens Voigt (rechts) überprüft mit einem Teammitglied sein Funkgerät. (Foto: imago)

Kontaktaufnahme: Jens Voigt (rechts) überprüft mit einem Teammitglied sein Funkgerät. (Foto: imago)

Hoffnung für den "kleinen Mann" im Ohr: Im Streit um das Funkverbot bahnt sich zwischen dem Radsport-Weltverband UCI und den Teams eine Lösung an. UCI-Präsident Pat McQuaid will sich nach Wochen der harschen Kritik mit den Teamchefs Bjarne Riis (Saxo Bank), Patrick Lefevere (Quick Step), Harold Knebel (Rabobank) und Geert Coeman (Omega Pharma-Lotto) treffen. "McQuaid ist nun endlich bereit, über Sicherheit zu reden. Ich erwarte nicht, dass er seine Meinung komplett ändert, aber es gibt uns in der Debatte ein wenig Hoffnung", sagte Coeman, Chef von Sprintstar Andre Greipel.

Lediglich elf Prozent der Fahrer befürworteten in einer Umfrage das von der UCI eingeführte Funkverbot, dass den direkten Kontakt zwischen Teamfahrzeug und Athlet unterbinden soll. Bis 2012 soll das Verbot kontinuierlich ausgebaut werden.

Fahrer drohen mit Streik

Während der Weltverband die Rennen durch die Maßnahme spannender gestalten und Ausreißern größere Chancen einräumen will, fürchten die Fahrer um die Sicherheit. Warnungen vor Stürzen oder Hindernissen könnten sie nicht rechtzeitig erreichen. Die Fahrer hatten zuletzt vor dem Rennen Omloop Het Nieuwsblad mit einem Streik gedroht. Altmeister Jens Voigt hatte sogar einen Boykott der WM angeregt. "Wenn keiner hören will, sollten wir es auf die schmerzvolle Weise machen. Schon bei einem verhängnisvollen Unfall wäre der Preis zu hoch, nur um ein interessanteres Rennen zu erhalten", sagte der 39-Jährige.

Radsport - Video 
Armstrong beendet Karriere

Im Interview sagte der 39-jährige Radprofi, dass der Abschied diesmal endgültig sei. Video

Bei aller Kritik hat das Funkverbot jedoch auch Fürsprecher. "Die Fahrer sind ja keine Schafe, denen man den ganzen Tag ins Ohr brüllen muss", sagte Marc Madiot, Sportdirektor des französischen Teams Francaise des Jeux. Ohne den Funk hätten die Fahrer mehr Verantwortung im Rennen. Das könne nicht schlecht sein.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal