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Radsport: Nuyens Coup lässt die Belgier jubeln

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Nuyens lässt die Belgier jubeln

03.04.2011, 18:00 Uhr | sid, sid

Radsport: Nuyens Coup lässt die Belgier jubeln. Belgischer Jubel: Nick Nuyens freut sich über seinen Sieg bei der Flandern-Rundfahrt. Sylvain Chavanel (li.) und Fabian Cancellara (re.) sind geschlagen. (Foto: dpa)

Belgischer Jubel: Nick Nuyens freut sich über seinen Sieg bei der Flandern-Rundfahrt. Sylvain Chavanel (li.) und Fabian Cancellara (re.) sind geschlagen. (Foto: dpa)

Die Belgier jubelten. Zwar hatte bei der 95. Flandern-Rundfahrt nicht Favorit Tom Boonen gewonnen. Doch mit dem Coup ihres Landsmannes Nick Nuyens bei dem Klassiker waren die Fans in der Radsport-Nation genauso zufrieden. Der 30 Jahre alte Profi aus dem Team Saxo Bank feierte nach den 256 Kilometern von Brügge nach Meerbeke den größten Erfolg seiner Karriere, nachdem er im spannenden Zielsprint den Franzosen Sylvain Chavanel (Quick Step) und den Schweizer Vorjahressieger Fabian Cancellara (Leopard) bezwungen hatte.

"Ich habe mich während des Zielsprints sehr gut gefühlt. Erst auf den letzten 50 Metern habe ich realisiert, dass ich dieses wunderschöne Rennen gewinnen kann", sagte Nuyens. Die deutschen Fahrer mussten sich bei dem schweren Rennen mit 18 Anstiegen, teils auf Kopfsteinpflaster, deutlich geschlagen geben. Bester war noch Danilo Hondo vom italienischen Lampre-Team, der mit einem Rückstand von 1:24 Minuten auf dem 16. Platz landete.

Antritt vier Kilometer vor dem Ziel

In der Anfangsphase des Klassikers hatten sich Roger Kluge (SKS) und Topsprinter Andre Greipel (Omega Pharma-Lotto) zunächst an der Spitze des Feldes gezeigt. Ihre Attacken blieben allerdings erfolglos. Nuyens, der bei der Flandern Rundfahrt 2008 den zweiten Platz belegte, hatte sich vier Kilometer vor dem Ziel an einem kleinen Anstieg gemeinsam mit Cancellara und Chavanel aus einer Spitzengruppe abgesetzt.

Im Zielsprint hatte der Klassikerspezialist aus Belgien, der zu Saisonbeginn von Saxo Bank-Teamchef Bjarne Riis als Ersatz für Cancellara verpflichtet worden war, schließlich am meisten zuzusetzen. Hinter dem Spitzentrio sprintete der zweimalige Flandern-Sieger Tom Boonen auf den vierten Platz.

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