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Phillipe Gilbert sichert sich seinen zweiten Amstel-Sieg in Folge

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Gilbert schreibt am Cauberg Geschichte

19.04.2011, 16:50 Uhr | sid

Phillipe Gilbert sichert sich seinen zweiten Amstel-Sieg in Folge. Jubelnder Belgier: Philippe Gilbert hat zum zweiten Mal in Folge das Amstel Gold Race gewonnen. (Foto: dpa)

Jubelnder Belgier: Philippe Gilbert hat zum zweiten Mal in Folge das Amstel Gold Race gewonnen. (Foto: dpa)

Mit einem Kraftakt hat sich Philippe Gilbert seinem zweiten Sieg in Folge beim Amstel Gold Race gesichert und damit Radsport-Geschichte geschrieben. Der Belgier ist erst der Zweite, der seinen Vorjahressieg bei dem Klassiker in den niederländischen Ardennen wiederholen konnte. Dies ist bisher nur dem Niederländer Jan Raas gelungen, der von 1977 bis 1980 gleich viermal in Serie triumphierte.

Gilbert fuhr seinen zweiten Sieg bei dem 257,8 Kilometer langen Rennen mit einem beherzten Antritt im Schlussanstieg auf dem Cauberg heraus. Nachdem er lange gepokert hatte, fing er den Spanier Joaquin Rodriguez (Katusha) noch kurz vor dem Ziel in Valkenburg ab. Der Australier Simon Gerrans (Sky Procycling) wurde Dritter. Als bester Deutscher kam Paul Martens vom Team Rabobank als Zehnter der 46. Auflage des "Amstels" ins Ziel.

Der Sohn als zusätzliche Motivation

"Mein kleiner Sohn war hier, das hat mich zusätzlich motiviert", sagte der 29 Jahre alte Gilbert, der nun zu den Favoriten für die WM 2012 zu zählen ist, die ebenfalls in Valkenburg ausgetragen werden: "Ich bin sicherlich einer der komplettesten Fahrer." In der kommenden Woche will Gilbert auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich angreifen: "Das wird aber nicht einfach. La Doyenne ist viel schwerer."

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Die Entscheidung fiel traditionell auf dem 2,4 km langen und durchschnittlich elf Prozent steilen Schlussanstieg in Valkenburg. Zunächst hatte sich Andy Schleck (Luxemburg) vom Team Leopard-Trek elf Kilometer vor dem Ziel von einer Spitzengruppe abgesetzt, doch Gilbert ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und hielt die Verfolger im Rennen. Auf dem Schlussanstieg musste Schleck in Sichtweite der Ziellinie abreißen lassen, Gilbert ging vorbei und ließ auch Rodriguez und Gerrans hinter sich.

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