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Giro d'Italia: Ventoso schlägt Petacchi im Massensprint

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Ventoso vor Petacchi - Weening verteidigt Rosa Trikot

12.05.2011, 17:20 Uhr | sid, dpa

Giro d'Italia: Ventoso schlägt Petacchi im Massensprint. Hat den zweiten Tagessieg beim Giro knapp verpasst: Alessandro Petacchi. (Foto: imago)

Hat den zweiten Tagessieg beim Giro d'Italia knapp verpasst: Alessandro Petacchi. (Foto: imago)

Der spanische Radprofi Francisco Ventoso hat sich im Massensprint den Sieg auf der sechsten Etappe des Giro d'Italia gesichert. Der Fahrer des Teams Movistar gewann nach 216 Kilometer über hügeliges Terrain von Orvieto nach Fiuggi vor Alessandro Petacchi vom Lampre-Team. Der italienische Sprintstar hatte seinen zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Rundfahrt schon dicht vor Augen, ehe ihn wenige Meter vor dem Ziel offenbar die Kräfte verließen.

Bester Deutscher wurde der Quick-Step-Fahrer Gerald Ciolek (Quick Step) als Achter. Die Führung im Gesamtklassement behielt der Niederländer Pieter Weening vom Team Rabobank.

Popowitsch führt Ausreißergruppe an

Bestimmt wurde die Etappe von einer fünfköpfigen Ausreißergruppe um den Ukrainer Jaroslaw Popowitsch vom Team Radioshack, dem früheren Helfer des siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong (USA). Das Quintett hatte sich nach 14 Kilometer zusammengefunden und lag maximal knapp sechs Minuten vor dem Hauptfeld.

Nachdem aus dem Quintett ein Trio geworden war und der Vorsprung auf das große Feld, in dem die Sprinterteams das Tempo hochhielten, immer weiter schmolz, setzte der Belgier Kristof Vandewalle (Quickstep) auf der letzten Steigung rund acht Kilometer vor dem Zielort alles auf eine Karte und setzte sich von seinen beiden Begleitern ab. Zwei Kilometer vor dem Ziel wurde Vandewelle nach seiner rund 200 km langen Flucht vom Feld eingeholt und ebnete damit den Weg für Ventosos fünften Saisonsieg.

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Slagter auf dem Weg der Besserung

Der am Vortag schwer gestürzte Niederländer Tom Slagter soll am Freitag in seine Heimat zurückkehren. Der Rabobank-Profi hatte zwei Tage nach dem Todessturz des Belgiers Wouter Weylandt einen Bruch des Knochens der Augenhöhle und weitere Gesichtsverletzungen erlitten und war zunächst ins Krankenhaus von Orvieto gebracht worden. Nach Auskunft seines Rennstalls gehe es ihm den Umständen entsprechend gut.

Ein Fragezeichen steht hinter dem genauen Streckenverlauf der 9. Etappe an diesem Sonntag. Trotz des Ausbruchs des Ätna-Vulkans auf Sizilien soll die Etappe stattfinden. "Die Etappe ist nicht in Gefahr. Nur über die letzten 6,5 Kilometer, die auf den Gipfel führen, sind wir noch im Unklaren", sagte Giro-Direktor Angelo Zomegnan. Der Vulkan sprühte Asche auf Catania und die umliegenden Städte.

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