Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Giro d'Italia: Contador feiert Etappensieg und übernimmt Gesamtführung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Contador feiert Etappensieg und fährt in Rosa

15.05.2011, 18:03 Uhr | sid, dpa

Giro d'Italia: Contador feiert Etappensieg und übernimmt Gesamtführung. Alberto Contador freut sich über das rosa Trikot des Gesamtführenden. (Foto: AP)

Alberto Contador freut sich über das rosa Trikot des Gesamtführenden. (Foto: AP)

Top-Favorit Alberto Contador hat bei der neunten Etappe des Giro d'Italia die Konkurrenz klar beherrscht. Der Spanier fuhr bei der 169 Kilometer langen Etappe von Messina auf den Ätna zu seinem ersten Etappensieg und sicherte sich damit das Rosa Trikot des Gesamtführenden.

Allerdings weiß keiner, wie lange sich der Spanier möglicherweise darüber freuen kann. Im Juni fällt der Internationale Sportgerichtshof CAS sein Urteil im Doping-Prozess gegen Contador, der eine zweijährige Sperre riskiert und die Aberkennung sämtlicher Erfolge seit Juli 2010.

Der Saxo-Bank-Profi hatte seine Siegfahrt mit einer kraftvollen Attacke 6,8 Kilometer vor dem Ziel gestartet. Im Gesamtklassement führt Contador jetzt mit 59 Sekunden vor Konstantin Sivtsov und 1:21 Minuten vor dem Vincenzo Nibali.

Sportkolleg - Video 
Gutes Rad ist teuer

Sprint-Legende Wüst zeigt Dr. Reif-Ranicki, was ein gutes Profi-Rennrad ausmacht. Video

Spitzengruppe beim Schlussanstieg

Früh hatte sich zunächst eine mehrköpfige Spitzengruppe formiert, in der auch Jaroslaw Popowitsch fuhr. Der Ukrainer ist nach einem veröffentlichten Geheimpapier des Weltverbandes UCI bei der Tour de France 2010 stark dopingverdächtig gewesen. Sanktionen gab es bisher aber nicht.

Den Schlussanstieg über 19,4 Kilometer nahmen neun Ausreißer mit knapp drei Minuten Vorsprung auf ein erstes größeres Verfolgerfeld mit allen Favoriten in Angriff. Zehn Kilometer vor dem Ziel fiel der bisherige Träger des Rosa Trikots, Pieter Weening, hoffnungslos zurück.

Feuer spuckender Ätna bereitet keine Probleme

Obwohl der Ätna zu Wochenbeginn ausgebrochen war, Catania unter einem Ascheregen begrub und die Eruption sogar zu einer kurzzeitigen Sperrung des Flughafens führte, konnte die Etappe wie geplant mit zwei Anstiegen auf den Berg stattfinden. Die Straße hoch ins Ziel war am Sonntag besenrein gesäubert worden.

Am Vortag hatte der dreifache Tour-de-France-Sieger Contador erstmals seine Muskeln spielen lassen. Nach einer Attacke auf den letzten 300 Metern fuhr er auf Platz zwei hinter Tagessieger Oscar Gatto ins Ziel. "Mir war es wichtig, den Abstand zu den Favoriten zu verringern", sagte Contador, der für seinen zweiten Platz zwölf Sekunden Zeitbonifikation bekam.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal