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Cavendish ersprintet zweiten Etappensieg beim Giro

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Cavendish ersprintet zweiten Etappensieg

19.05.2011, 18:16 Uhr | sid, dpa

Cavendish ersprintet zweiten Etappensieg beim Giro. Mark Cavendish zeigt's an: Er holt den zweiten Etappensieg beim Giro. (Foto: Reuters)

Mark Cavendish zeigt's an: Er holt den zweiten Etappensieg beim Giro. (Foto: Reuters)

Der Brite Mark Cavendish hat seine zweite Etappe beim Giro d'Italia gewonnen. Der Radprofi aus der HTC-Highroad-Mannschaft war im Ziel des 12. Tagesabschnitts in Ravenna nach 184 Kilometern wieder der Schnellste. Im Massensprint verwies Cavendish Davide Appollonio und Alessandro Petacchi (beide Italien) auf die Plätze.

Danach gab Cavendish seinen Rückzug vom diesjährigen Giro bekannt: "Ich werde nach Hause zurückkehren, um mich vor der Tour de France noch einmal erholen zu können. Es gibt keine weiteren Sprint-Etappen mehr. Deswegen wollte ich heute unbedingt noch einmal gewinnen." Ab der 13. Etappe stehen die schweren Dolomiten-Anstiege auf dem Programm. Für Cavendish, der bereits das 10. Teilstück gewonnen hatte, war es der insgesamt siebte Tagessieg bei der Italien-Rundfahrt. Bester Deutscher im Tagesklassement war Gerald Ciolek (Quick Step) auf Platz 5.

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Keine Untersuchung nach Schummel-Vorwürfen

Dass er noch im Rennen ist, hat er womöglich den Veranstaltern und dem Weltverband UCI zu verdanken, die auf eine Untersuchung der angeblichen Vorfälle beim Aufstieg auf den Ätna verzichteten. Einige Sprinter, darunter Cavendish, sollen sich auf der Steigung von Fahrzeugen ziehen gelassen haben. Der Brite verwahrte sich gegen den Betrugsvorwurf scharf.

Contador bleibt in Rosa

Die letzte Flachetappe vor dem bergigen Finale der Italien-Rundfahrt überstand Alberto Contador ungefährdet im Rosa Trikot. Der Spanier nimmt die erste große Bergetappe, die an diesem Freitag auf dem Großglockner in Österreich endet, weiter mit 59 Sekunden Vorsprung auf den Weißrussen Konstantin Siwtsow in Angriff.

Nachdem vier Ausreißer im Finale gestellt waren, begann der große Auftritt der Sprinterteams - zum letzten Mal, bevor die Bergfahrer den Ton angeben werden. Cavendish, der seinen ersten Tagessieg vor zwei Tagen in Teramo gefeiert hatte, erhielt optimale Hilfestellung seines Teams und ging erst an der 200-Meter-Marke in Führung. Auch ein Sturz im Feld 1500 Meter vor dem Ziel brachte ihn nicht entscheidend aus dem Rhythmus.

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