Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Giro d'Italia: Contador vor Gesamtsieg beim Italien-Rundfahrt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Contador holt Rang drei auf der Königsetappe

22.05.2011, 18:12 Uhr | dpa

Giro d'Italia: Contador vor Gesamtsieg beim Italien-Rundfahrt. Demonstration der Stärke in den Dolomiten: Alberto Contador. (Foto: imago)

Demonstration der Stärke in den Dolomiten: Alberto Contador. (Foto: imago)

Begleitet von Pfiffen und Buhrufen strebt Alberto Contador seinem zweiten Gesamterfolg beim Giro d'Italia entgegen. Der 28-jährige Spanier kam auf der Königsetappe über fünf schwere Dolomiten-Berge auf Platz drei ins Ziel auf dem Rifugio Gardecca.

Nach seinen starken Auftritten im Gebirge zweifelt nun schon eine Woche vor dem Ziel in Mailand niemand mehr am Erfolg des umstrittenen Spaniers.

Der Zweite könnte der Erste sein

Am Ende des 6,5 Kilometer langen Schluss-Anstieges der 15. Etappe gewann der Baske Mikel Nieve vor dem früheren Doping-Sünder Stefano Garzelli aus Italien. Mit 1:51 Minuten Rückstand kam Contador im strömenden Regen auf dem Rifugio an, baute aber seinen Vorsprung im Gesamtklassement weiter aus. Da sein bisheriger Verfolger Vincenzo Nibali erst als Siebter mit 3:34 Minuten Rückstand auf den Pass kletterte, rückte sein italienischer Landsmann Michele Scarponi vom Lampre-Team auf Rang zwei des Klassements vor. Er hat 4:20 Minuten Rückstand auf Contador, Nibali als Dritter nun schon 5:11.

Der zweite Platz kann noch sehr bedeutsam werden, falls Contador seinen Doping-Prozess vor dem Sportgerichtshof CAS am 8. Juni verliert und dann vielleicht der Giro-Zweite mit reichlich einwöchiger Verspätung noch ins Rosa Trikot aufrückt.

Schmähungen und Feuerzeuge gegen Contador

Die italienischen Fans verliehen auch auf der Königsetappe ihrem Ärger auf Contador mit zahlreichen Missfallens-Kundgebungen Ausdruck. Zum einen quittierten sie mit Pfiffen, dass die Jury tags zuvor ganz im Sinne Contadors die Abfahrt vom Monte Crostis aus dem Streckenprofil genommen hatte. Zu anderen musste sich Contador Schmähungen anhören und sogar mit Feuerzeugen bewerfen lassen, weil er sich geweigert hatte, beim Anstieg auf den Zoncolan Führungsarbeit zu leisten und dann mit einem Schlussantritt seinen Konkurrenten Nibali stehen ließ.

Nibali hatte noch vor dem Start Contadors Verhalten als "überaus respektlos" kritisiert und warf ihm eine Verletzung des Ehrenkodex vor. Saxo-Teamchef Bjarne Riis zeigte sich irritiert von den Attacken gegen Conatdor. "Die Italiener sind total sauer und haben ihrem Frust Ausdruck verliehen. So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte der Däne.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017