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Radprofi Tondo von Auto erdrückt

23.05.2011, 15:06 Uhr | dpa, sid

Radprofi Tondo von Auto erdrückt. Xavier Tondo (Foto: imago)

Xavier Tondo (Foto: imago)

Der Radsport wird von einem weiteren tragischen Unglück erschüttert. Der Spanier Xavier Tondo vom Team Movistar ist in Granada bei einem außergewöhnlichen Unfall ums Leben gekommen. Der 32-Jährige wurde vor einer geplanten Trainingsfahrt von seinem eigenen Auto erdrückt. Manager Eusebio Unzue bestätigte den Unfall. Das Team Movistar schrieb auf seiner Internetseite: "Xavier Tondo, für immer in unseren Herzen. Wir werden dich niemals vergessen. Ruhe in Frieden."

Tour de France-Sieger Alberto Contador, der gerade den Giro d'Italia überlegen anführt, drückte via Twitter sein Mitgefühl aus. "Das Leben ist in manchen Momenten so ungerecht und schwer zu verstehen. Es ist unmöglich meine Gefühle über den Tod von Xavier Tondo zu beschreiben", schrieb Contador: "Mein aufrichtiges Beileid geht an seine Familie. Er war ein toller Mensch, der seinen Sport wie kein anderer liebte."

Zwischen Tor und Auto eingeklemmt

Tondo hatte sich am Vormittag mit seinem Mannschaftskollegen Benat Intxausti zum täglichen Training verabredet. Nach Informationen der Polizei wurde Tondo erdrückt, als er zwischen sein Auto und ein Garagentor geriet. Nach Polizeiangaben wollte er das Tor öffnen, bemerkte aber nicht, dass das Auto auf ihn zurollte. Tondo soll sofort tot gewesen sein, Intxausti soll als Augenzeuge das Unglück hautnah miterlebt haben. Die beiden Fahrer befanden sich im Formaufbau für die Tour de France (2. Juli bis 24. Juli).

Platz sechs bei der Vuelta

Tondo war erst zu Beginn der Saison zum Movistar-Rennstall gestoßen. Im März hatte Tondo die Vuelta Castilla y Leon gewonnen und seine Rundfahrt-Ambitionen im Team Movistar unterstrichen. Im vergangenen Jahr belegte er Rang sechs bei der Spanien-Rundfahrt. Außerdem hatte Tondo unter anderem Etappensiege bei Paris-Nizza und der Katalonien-Rundfahrt gefeiert. Tondo wurde im Jahr 2003 Profi bei Paternina. Anschließend fuhr er unter anderem für das Schweizer Cervelo-Team, wo er Mannschaftskollege der Deutschen Andreas Klier und Martin Reimer sowie des Deutsch-Australiers Heinrich Haussler war.

Tödlicher Weylandt-Unfall erst vor zwei Wochen

Bereits vor zwei Wochen hatte es beim Giro d'Italia einen tödlichen Unfall gegeben, als der Belgier Wouter Weylandt auf der dritten Etappe verunglückte. Weylandt hatte bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Rad verloren, stürzte schwer und war sofort tot.

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