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Giro d'Italia: Contador überlässt Tiralongo den Tagessieg

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Tiralongo gewinnt 19. Giro-Etappe dank Contador

27.05.2011, 17:20 Uhr | sid, dpa

Giro d'Italia: Contador überlässt Tiralongo den Tagessieg . Führt den Giro d'Italia weiter souverän: Alberto Contador. (Foto: imago)

Führt den Giro d'Italia weiter souverän: Alberto Contador. (Foto: imago)

Paolo Tiralongo vom Radrennteam Astana hat bei der 94. Auflage des Giro d'Italia nach einer Regenschlacht für den dritten italienischen Etappensieg in Folge gesorgt. Der 33-Jährige hatte sich bei der Bergankunft in Macugnaga knapp fünf Kilometer vor dem Ziel vom Peloton abgesetzt, wurde jedoch auf dem letzten Kilometer vom Gesamtführenden Alberto Contador gestellt. Allerdings trat der Spanier im Zielsprint nicht mehr voll in die Pedale und überließ seinem ehemaligen Teamkollegen den Tagessieg auf der 19. Etappe.

Dem dreimaligen Tour-de-France-Sieger Contador, der seinen Vorsprung auf den Italiener Michele Scarponi (Lampre) auf 5:18 Minuten ausbauen konnte, ist der Gesamtsieg vor der letzten Bergetappe und dem abschließenden Zeitfahren in Mailand kaum noch zu nehmen.

Garzelli baut Bergtrikot-Führung aus

Nach 51 Kilometern hatten sich der Franzose Jérôme Pineau, der Italiener Matteo Rabottini und der Däne Lars Ytting Bak vom Feld abgesetzt. Sie fuhren zwischenzeitlich einen Vorsprung von über elf Minuten heraus. Beim Aufstieg zum Mottarone, einem Berg der ersten Kategorie, verlor das Spitzentrio immer mehr an Vorsprung, rettete sich aber noch bis zur Bergwertung. Mit zwölf Sekunden Rückstand überquerte der Italiener Stefano Garzelli als Vierter die Kuppe und baute damit seine Führung im Kampf um das Bergtrikot aus.

Rund 30 Kilometer vor dem Ziel stürzte Craig Lewis vom Team HTC-Highroad schwer. Der Amerikaner wurde bei strömendem Regen mit einem Rettungswagen abtransportiert. Über seine Verletzung wurde zunächst nichts bekannt. Auf der 3. Etappe war der belgische Radprofi Wouter Weylandt nach einem fürchterlichen Sturz ums Leben gekommen. Auf der vorletzten Etappe des Klassikers geht es am Samstag über eine Distanz von 242 Kilometern von Verbania nach Sestriere.

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