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Degenkolb gewinnt zweite Etappe der Dauphine Libere

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Sieger Degenkolb ist "überglücklich"

07.06.2011, 17:23 Uhr | dapd

Degenkolb gewinnt zweite Etappe der Dauphine Libere. Strahlender Sieger: John Degenkolb freut sich über seinen Coup. (Foto: Reuters)

Strahlender Sieger: John Degenkolb freut sich über seinen Coup. (Foto: Reuters)

Größter Erfolg für John Degenkolb bisher. Der Radprofi aus dem Team HTC gewann die zweite Etappe des Criterium du Dauphine Libéré. Nach den 179 Kilometern von Voiron nach Lyon setzte sich der 22-Jährige im Sprint auf der ansteigenden Zielgeraden vor den beiden Franzosen Samuel Dumoulin (Cofidis) und Sébastien Hinault (Ag2r) durch.

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In der Gesamtwertung verteidigte der Kasache Alexander Winokurow seine Führung erfolgreich. Der Astana-Profi liegt elf Sekunden vor den zeitgleichen Jurgen van den Broeck (Belgien/Omega Pharma) und Bradley Wiggins (Großbritannien/Sky).

Taktisches Gespür im Finale

"Ich hatte mir die Etappe vorher angeschaut und mir gedacht, dass das was für mich sein könnte. Ich bin überglücklich, das ist mein erster Sieg auf der World Tour", sagte Degenkolb. Für den deutschen Shooting-Star war es bereits der fünfte Sieg des Jahres. Unter anderem gewann er am 1. Mai den Klassiker in Frankfurt.

Degenkolb bewies im Finale feines taktisches Gespür, als er die letzte Kurve vor dem Ziel innen fuhr, kraftvoll antrat und letztlich mit über einer Radlänge Vorsprung gewann.

Favoriten verlieren den Anschluss

Bereits nach zehn Kilometern attackierten Jurgen van de Walle (Belgien/Omega Pharma), Maarten Tjallingii (Niederlande/Rabobank) sowie Brice Feillu (Frankreich/Leopard) und setzten sich vom Feld ab. Mehr als 4:30 Minuten Vorsprung wurde dem Trio auf der fast flachen Etappe mit nur vier kleineren Bergwertungen nicht gewährt.

Durch die Arbeit von Winokurows Astana-Team wurden die Ausreißer etwa 15 km vor dem Ziel gestellt. Zuvor hatten in dem Australier Cadel Evans (BMC) und Wiggins zwei Favoriten auf den Gesamtsieg kurzzeitig den Anschluss durch eine Windkante verloren. Erst acht Kilometer vor dem Ende schloss die zweite Gruppe die Lücke zu Winokurow.

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