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Tour de Suisse: Soler stürzt schwer bei sechsten Etappe

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Schweres Schädel-Hirn-Trauma bei Soler

16.06.2011, 18:25 Uhr | sid

Tour de Suisse: Soler stürzt schwer bei sechsten Etappe. Tour-de-Suisse-Teilnehmer Juan Mauricio Soler vom Team Movistar. (Foto: imago)

Tour-de-Suisse-Teilnehmer Juan Mauricio Soler vom Team Movistar. (Foto: imago)

Ein Sturz des zweitplatzierten Kolumbianers Mauricio Soler vom Team Movistar hat die sechste Etappe der 75. Tour de Suisse überschattet. Der Zwischenfall hatte sich 33 Kilometer nach dem Start des 157,7 Kilometer langen Teilstücks von Tobel-Tägerschen nach Triesenberg-Malbun ereignet, auch Zuschauer sollen involviert gewesen sein. Soler wurde mit einem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht, die Schweiz-Rundfahrt ist für ihn beendet. Er erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und befindet sich weiterhin auf der Intensivstation.

"Die ersten medizinischen Checks bestätigten ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Ödemen im Gehirn sowie mehrere Brüche und Hämatome", hieß es auf der Webseite seines Teams Movistar. Soler war bereits nach etwa zehn Rennkilometern schon einmal zu Fall gekommen.

Für eine sportliche Überraschung sorgte der Niederländer Steven Kruijswijk (Rabobank), der die etablierten Fahrer mit einer starken Leistung am Schlussanstieg düpierte und sich den Etappensieg holte. Es ist der größte Erfolg in der Karriere des 23-Jährigen. Zweiter wurde mit neun Sekunden Rückstand Mitfavorit Levi Leipheimer (USA/Radio Shack) vor dem Italiener Damiano Cunego (Lampre/18 Sekunden).

Cunego trägt Goldenes Trikot

Cunego fährt damit weiter im Goldenen Trikot des Gesamtführenden und bleibt bei drei verbleibenden Renntagen heißester Anwärter auf den Gesamtsieg. Sein Vorsprung auf den Niederländer Bauke Mollema (Rabobank) beträgt 1:23 Minuten, Dritter ist Kruijswijk (1:36).

Schleck wird Vierter

Auch Vorjahressieger Frank Schleck aus Luxemburg (Leopard Trek/1:41) ist als Vierter noch in Schlagdistanz. Die siebte Etappe führt am kommenden Freitag über 222,8 Kilometer von Vaduz in Liechtenstein ins österreichische Serfaus-Fiss-Ladis. Höhepunkt der Etappe ist die Überquerung des 2383 Meter hohen Flüelapass bei Kilometer 125,5.

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