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Radsport: Gute Neuigkeiten bei Koma-Patient Soler

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Gute Neuigkeiten bei Koma-Patient Soler

17.06.2011, 11:39 Uhr | t-online.de, dapd, dpa

Radsport: Gute Neuigkeiten bei Koma-Patient Soler. Mauricio Soler ist auf der sechsten Etappe der Tour de Suisse schwer gestürzt. (Foto: imago)

Mauricio Soler ist auf der sechsten Etappe der Tour de Suisse schwer gestürzt. (Foto: imago)

Während der Belgier Thomas de Gendt die letzte Bergetappe der 75. Tour de Suisse für sich entscheiden konnte, zeigt der wegen eines Unfalls im künstlichen Koma liegende Radprofi Mauricio Soler erste Anzeichen der Genesung. "Es gibt gute Neuigkeiten", sagte Alfredo Zuniga, der Arzt von Solers Team Movistar. "Seine Gehirnschwellung ist leicht zurückgegangen - die hatte uns am meisten Sorgen bereitet."

"Wir bleiben optimistisch, aber zurückhaltend, was die Vorhersage über seine Genesung betrifft", sagte der Mediziner weiter. "Mauricio ist immer noch auf der Intensivstation, aber er macht kleine Fortschritte."

Weniger Atemprobleme bei Soler

Soler erlitt bei seinem Sturz nach etwa zehn Kilometern der sechsten Etappe eine Schädelfraktur, den Bruch eines Sprunggelenks und leidet unter Lungenproblemen, weshalb er künstlich beatmet werden muss. Seine Atemprobleme hätten sich laut Zuniga auch leicht gebessert.

Unfall-Hergang noch nicht geklärt

Der Sturz des 28-jährigen Kolumbianers, der am Pfingstsonntag die zweite Etappe gewonnen hatte, ereignete sich in der Gemeinde Sirnach. Da das Schweizer Fernsehen zu dieser Zeit die Übertragung noch nicht gestartet hatte, gibt es keine Bilder vom Unfall des Movistar-Fahrers. Der genaue Hergang ist noch nicht völlig geklärt.

Zuschauer leicht verletzt

Der australische Profi Baden Cooke schilderte den Unfall: Soler sei bei schneller Fahrt ungebremst auf einen etwa fünf Zentimeter hohen Bordstein zugerast, dann mit einem Zuschauer kollidiert und in einen Zaun geflogen. "Der Zaun war starr und hat nicht nachgegeben", sagte Cooke. Der Zuschauer wurde leichter verletzt.

Gedanken an tödlichen Unfall beim Giro d'Italia

"Sofort kamen mir Gedanken an meinen beim Giro verstorbenen Teamkollegen Wouter Weylandt", sagte Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara, der in unmittelbarer Nähe des Kolumbianers fuhr. Erst vor knapp fünf Wochen war der Belgier Weylandt beim Giro d'Italia bei einem Sturz tödlich verunglückt. Er hatte schwere Kopfverletzungen erlitten.

Soler bewusstlos vorgefunden

Als Erste waren die Tour-Ärzte Kretsch und Thorsten Hammer bei dem Unfallopfer. Sie hatten Soler bewusstlos vorgefunden. Er habe aus dem linken Ohr geblutet und unter Atemproblemen gelitten, meldete der Internetanbieter "Radsport-Live".

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