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Vuelta: Rodriguez krönt Antritt mit dem Etappensieg

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Rodriguez mit erfolgreichem Antritt

24.08.2011, 17:54 Uhr | dpa, sid

Vuelta: Rodriguez krönt Antritt mit dem Etappensieg. In Sektlaune: Joaquin Rodriguez freut sich nach seinem Etappensieg. (Quelle: Reuters)

In Sektlaune: Joaquin Rodriguez freut sich nach seinem Etappensieg. (Quelle: Reuters)

Joaquin Rodriguez hat seine Ambitionen auf den Gewinn der 66. Spanien-Rundfahrt untermauert. Der spanische Radprofi aus dem Team Katusha gewann die fünfte Etappe der Vuelta a Espana mit einem Antritt auf dem Schlussanstieg mit Rampen von bis zu 27 Prozent. Er verwies den Niederländer Walter Poels sowie Landsmann und Teamkamerad Daniel Moreno, der den vierten Tagesabschnitt gewonnen hatte, auf die Plätze zwei und drei.

Weiter im Roten Trikot des Gesamtführenden fährt der Franzose Sylvain Chavanel, der auf dem 197 Kilometer langen Tagesabschnitt von Sierra Nevada nach Valdepenas de Jaen mit 31 Sekunden Rückstand den 37. Etappenplatz belegte. Rodriguez verbesserte sich auch dank der Zeitgutschrift für den Tagessieger auf den dritten Rang. Er hat nun 23 Sekunden Rückstand auf Chavanel. Auf Platz zwei liegt Moreno, neun Sekunden zurück.

Fröhlinger versucht sein Glück als Ausreißer

Auf der fünften Etappe stand den Fahrern ein schweres Finale bevor. Nachdem sie bereits zweimal den neun Kilometer langen Anstieg zum Alto de Valdepeñas meistern mussten, wartete 500 Meter vor dem Ziel noch eine hammerharte Steigung von 27 Prozent auf das Peloton. Bis kurz vor der Ziellinie sah es so aus, als ob der Franzose David Moncoutié die Etappe gewinnen könnte. Er hatte sich abgesetzt und einen Vorsprung von gut 30 Sekunden herausgefahren. Doch gegen den Rodriguez-Antritt hatte er keine Chance.

Johannes Fröhlinger (Skil-Shimano), der sich bereits in den vergangenen Tagen solide präsentiert hatte, suchte sein Glück in einer achtköpfigen Ausreißergruppe. Diese hatte sich nach einer nervösen und mit hohem Tempo gefahrenen Anfangsphase erst spät gebildet. Fröhlinger wurde rund 25 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Bester Deutscher im Ziel war schließlich Dominik Nerz (Liquigas), der mit einem Rückstand von 2:20 Minuten auf Rang 55 kam. Auch in der Gesamtwertung (52. Platz/11:29 zurück) ist Nerz bester Deutscher.

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