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Vuelta: Baske siegt bei Rückkehr ins Baskenland

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Anton triumphiert in seiner Heimat

09.09.2011, 20:42 Uhr | dpa, dapd, sid

Vuelta: Baske siegt bei Rückkehr ins Baskenland. Igor Martin freut sich über seinen Etappen-Sieg in der baskischen Heimat. (Quelle: Reuters)

Igor Martin freut sich über seinen Etappen-Sieg in der baskischen Heimat. (Quelle: Reuters)

Prestigeträchtiger Heimsieg für Radprofi Igor Anton: Der Lokalmatador siegte beim Abstecher der 66. Spanien-Radrundfahrt ins Baskenland. Der 28-Jährige vom Team Euskaltel gewann das 19. Teilstück über 158,5 Kilometer von Noja nach Bilbao im Alleingang mit 41 Sekunden Vorsprung vor Marzio Bruseghin (Movistar) und Dominik Nerz (Liquidas), der 1:30 Minuten nach dem Sieger ins Ziel kam. Der 22-jährige Nerz feierte damit den bisher größten Erfolg seiner Karriere.

Im Kampf um die Spitze im Gesamtklassement gab es keine Veränderung: Juan José Cobo aus Spanien führt weiter mit 13 Sekunden Vorsprung vor Christopher Froome. Der Brite versuchte kurz vor dem Gipfel des letzten von insgesamt fünf Anstiegen gut 14 Kilometer vor dem Ziel noch einmal alles und attackierte Cobo. Doch der Träger des Roten Trikots blieb stur am Hinterrad des Angreifers.

Die Mitausreißer abgehängt

Die Etappe wurde lange Zeit von einer vierköpfigen Ausreißergruppe geprägt. Anton und sein spanischer Landsmann und Teamkollege Gorka Verdugo, Bruseghin und Alexander Diaschenko vom Team Astana fuhren zwischenzeitlich etwas mehr als sechs Minuten vor dem großen Feld. Diaschenko und Verdugo fielen noch vor dem letzten Anstieg zurück und wurden durchgereicht. In der Schlussphase musste auch Bruseghin abreißen lassen. Damit war der Weg für Antons insgesamt vierten Etappensieg bei der Vuelta frei.

Wegen Sicherheitsbedenken hatte die Route der Spanien-Rundfahrt seit über drei Jahrzehnten nicht mehr durch das Baskenland im Norden Spaniens geführt. Unter anderem sorgten sich die Organisatoren vor Terroranschlägen der ETA. Erst seit die nationalistische baskische Partei PNV in den vergangenen Jahren an Einfluss verlor, näherten sich die Sportverbände wieder der Region an.

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Martin steigt aus

Zwölf Tage vor seinem letzten großen Saisonziel ist unterdessen HTC-Profi Tony Martin bei der Vuelta ausgestiegen. Der Etappensieger des Zeitfahrens von Salamanca trat zur 19. Etappe nicht mehr an, um für die Vorbereitung auf die Zeitfahr-WM am 21. September in Kopenhagen noch etwas mehr Zeit zu haben. WM-Titelverteidiger Fabian Cancellara aus der Schweiz war schon vor drei Tagen ausgestiegen.

Am Samstag steht das zweite Teilstück im Baskenland auf dem Programm. Über 187 Kilometer geht es von Bilbao in die Hauptstadt Vitoria. Die Vuelta endet am Sonntag in Madrid.

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