20.09.2011, 18:58 Uhr | dapd
Eine strahlende Goldmedaillen-Gewinnerin: Judith Arndt. (Quelle: Reuters)
Als auf dem Rathausplatz von Kopenhagen die deutsche Nationalhymne erklang, war Judith Arndt den Tränen nahe. Immer wieder musste die deutsche Ausnahmefahrerin kräftig schlucken. "Die Erleichterung ist groß. Ich bin diesem Titel schon so viele Jahre hinterher gejagt. Endlich hat es nun geklappt", sagte Arndt, nachdem sie den WM-Titel im Zeitfahren gewonnen hatte.
Im Regen von Kopenhagen schlug ihre Stunde. Arndt legte die mit Abstand beste Zeit hin. "Ich wollte das perfekte Rennen fahren", sagte Arndt, die zur Halbzeit des Rennens noch auf dem dritten Platz gelegen hatte, dann aber den Turbo einschaltete: "Ich habe mich gut gefühlt und wusste, dass ich auf der zweiten Runde im Vergleich zu den anderen einen Tick besser bin."
So wurde sie nach 27,8 km in 37:07,38 Minuten gestoppt und lag damit deutlich vor der Neuseeländerin Linda Melanie Villumsen (37:29,11) und Titelverteidigerin Emma Pooley (37:31,51). "Ich habe mich in dieser Saison speziell auf das Zeitfahren vorbereitet", erklärte Arndt ihre Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorjahr, als sie noch knapp hinter Pooley gelandet war.
Ihr nächstes großes Ziel heißt nun Olympia 2012, möglicherweise plant sie zum Abschluss ihrer Karriere gar einen Doppel-Start auf Straße und Bahn. So wird sie im nächsten Monat bei den deutschen Omnium-Meisterschaften in Berlin starten und den Ernstfall auf der Bahn proben. Schließlich hatte sie mit Bronze in der Einer-Verfolgung 1996 ihre außergewöhnliche Karriere begonnen.
Für den BDR ist es die zweite Medaille bei der diesjährigen WM, nachdem Mieke Kröger zum Auftakt Bronze bei den Juniorinnen gewonnen hatte. Ina-Yoko Teutenberg (38:03,52) belegte als zweite deutsche Starterin den elften Platz.
Im Zeitfahren der Männer schlägt die große Stunde von Tony Martin. Die deutsche Gold-Hoffnung will den Schweizer Fabian Cancellara vom Thron stoßen. Bei der Tour de France und bei der Spanien-Rundfahrt hatte Martin den viermaligen Champion jeweils deutlich geschlagen. Zu den Medaillenanwärtern gehört auch Bert Grabsch, der bereits 2008 den WM-Titel im Zeitfahren gewann.
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