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Radsport: Sohn von Erik Zabel wird Radsport-Profi

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"Ich setze alles auf die Karte Radsport"

22.09.2011, 12:49 Uhr | dapd, dpa, sid

Radsport: Sohn von Erik Zabel wird Radsport-Profi. Fährt wie ein Großer: Rick Zabel bei den Deutschen Meisterschaften im Straßennachwuchs 2011 in Meiningen. (Quelle: Reuters)

Fährt wie ein Großer: Rick Zabel bei den Deutschen Meisterschaften im Straßennachwuchs 2011 in Meiningen. (Quelle: Reuters)

Wie der Papa so der Sohn: Der 17-jährige Rick Zabel bewegt sich auf den Spuren seines berühmten Vaters Erik. Das Nachwuchstalent hat einen Vertrag beim niederländischen Rabobank-Continental-Team unterschrieben und will dort den nächsten Schritt in Richtung Profi-Radsport machen. "Ich habe für die nächste Saison gemeinsam mit Ruben Zepuntke unterzeichnet. Ich hatte vier schöne Jahre in Erfurt und wäre ohne diese Erfahrung heute nicht der Fahrer, der ich bin. Ich möchte jetzt einen neuen Weg einschlagen und habe den Schritt ins Ausland gewagt", sagte Zabel.

Das zweitklassige Rabobank-Team gilt als Talentschmiede im Radsport. Der Sohn des sechsfachen Gewinners des Grünen Trikots bei der Tour de France tritt somit in große Fußstapfen. Rick Zabel gewann in diesem Jahr die U19-Radrennen bei Rund um Köln und Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt.

"Alles auf die Karte Radsport"

Der Filius war bislang für Turbine Erfurt gefahren und in der thüringischen Landeshauptstadt auch auf die Sportschule gegangen. Seine schulische Laufbahn wird er nun aufgeben. "Ich setze alles auf die Karte Radsport. Ich würde es bereuen, wenn ich diesen Schritt nicht gegangen wäre. Und wenn es nicht klappt, kann ich das Abitur immer noch nachholen", sagte der Youngster.

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Vom Radsport schon immer fasziniert

Im grünen Trikot gekleidet hatte er einst als kleiner Junge auf den Schultern von Papa Erik einen Logenplatz bei der Siegerehrung der Tour de France auf den Champs Elysees. Nun klopft Rick Zabel selbst an der Tür zum Profi-Radsport an. "Der Bezug war durch meine Familie immer da. Das hat alles soviel Spaß gemacht. Die Faszination hat mich bis heute nicht mehr losgelassen", so der Zabel-Nachwuchs weiter.

Rick ist seinem Vater quasi aus dem Gesicht geschnitten und auch sonst hat er viel abbekommen von dem nach Siegen erfolgreichsten deutschen Radsportler aller Zeiten. "Ich habe auf jeden Fall seinen Ehrgeiz geerbt. Sicher auch das Auge, das Verständnis für die Rennsituation, im Sprint das richtige Hinterrad zu nehmen", sagte der 17-Jährige. Nur Zeitfahren, das könne er nicht, aber das sei auch nicht gerade die Stärke seines berühmten Vaters gewesen.

Vater Erik ist stolz

Erik Zabel ist jedenfalls stolz auf seinen Sprössling. "Er hat Talent und ist auf dem richtigen Weg. Er liebt Radsport, das ist am wichtigsten", lobte der frühere Ausnahmesprinter, der bei der WM-Premiere seines Sohnes in der dänischen Hauptstadt dabei ist. "Er hilft mir schon sehr. Er will sich zwar raushalten, aber wenn er wie hier bei der WM dabei ist, schaut er sich den Kurs an und gibt mir Tipps", freute sich der Sohn.

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