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Doping: "Witzsperre" für Oscar Sevilla - Fall Contador steht noch an

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"Witzsperre" für einstigen Ullrich-Helfer Sevilla

27.09.2011, 12:16 Uhr | dapd, sid

Doping: "Witzsperre" für Oscar Sevilla - Fall Contador steht noch an. Oscar Sevilla kann sich über das milde Urteil freuen. (Quelle: imago)

Oscar Sevilla kann sich über das milde Urteil freuen. (Quelle: imago)

Der spanische Radprofi Oscar Sevilla, einst Helfer von Jan Ullrich beim Team T-Mobile, ist zu einer sechsmonatigen Dopingsperre verurteilt worden. Der mittlerweile 34-Jährige war bereits am 15. August 2010 bei der Kolumbien-Rundfahrt positiv auf den Blutplasmaexpander Hydroxyethylstärke (HES) getestet worden, mit dem EPO-Doping verschleiert werden kann. 13 Monate hatte sich der spanische Radsport-Verband (RFEC) Zeit gelassen, um nun ein mildes Urteil auszusprechen.

Sorgen um seine Zukunft muss sich Sevilla, der wie Ullrich in den Skandal um Dopingarzt Eufemiano Fuentes vor fünf Jahren verwickelt gewesen war, aber nicht machen. Sein zweitklassiges Team Gobernacion kündigte bereits an, Sevilla nach Ablauf der Sperre wieder aufzunehmen. Im Zuge der "Operacion Puerto" war Sevilla 2006 von T-Mobile entlassen worden, zu einer Dopingsperre vonseiten der Spanier war es aber trotz erdrückender Beweise nie gekommen.

Contador muss noch immer zittern

Auch der Dopingfall um den dreimaligen Tour-Siegers Alberto Contador hängt schon seit nunmehr 14 Monaten in der Schwebe. Der Spanier muss sich im November vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS verantworten. Contador war während der Tour de France 2010 positiv auf das verbotene Anabolikum Clenbuterol getestet worden.

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Weil der RFEC ihn aber von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen hatte, gingen die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der Radsport-Weltverband UCI in Berufung und brachten den Fall vor den CAS. Bei einem Schuldspruch würde der Spanier nicht nur für zwei Jahre gesperrt, sondern bekäme auch seinen Tour-Sieg von 2010 aberkannt.

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