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Jan Ullrich hat einen neuen Job

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Jan Ullrich hat einen neuen Job

15.11.2011, 12:39 Uhr | dpa

Jan Ullrich hat einen neuen Job. Jan Ullrich wird Unternehmer. (Quelle: dpa)

Jan Ullrich wird Unternehmer. (Quelle: dpa)

Jan Ullrich wird Unternehmer. Der 37-Jährige ist ins Direktorium eines Technologie-Unternehmens gerückt, das Trainingsmethodik und Patente rund um künstliches Höhenklima anbietet. Darüber informierte der Tour-de-France-Sieger von 1997 auf seiner Homepage.

Schon zu aktiven Zeiten hatte der ehemalige Radprofi, der im Vorjahr eine Burn-Out-Erkrankung überstanden hat, Erfahrungen in einer eingebauten Höhenkammer gesammelt. Diese hatte er in sein Haus in Scherzingen/Schweiz einbauen lassen.

Mit Schweinsteiger und Co. für Amnesty International

Außerdem engagiert sich Ullrich, der am kommenden Sonntag in Miami/USA an einem Charity-Rennen teilnimmt, auf seiner neu gestalteten Homepage für Amnesty International. In einem Video spricht er sich zusammen mit Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, Filmregisseur Michael Verhoeven und Liedermacher Konstantin Wecker gegen die Todesstrafe aus.

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Muss der Schweizer Radsport-Verband ermitteln?

Unterdessen will Ullrich endlich einen Schlussstrich unter seine Vergangenheit ziehen. Am 30. November soll vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS eine Entscheidung fallen, ob der Schweizer Radsport-Verband als Ullrichs ehemaliger Lizenzgeber Ermittlungen gegen den gebürtigen Rostocker aufnehmen muss.

Swiss Cycling hatte Untersuchungen rund um die Doping-Affäre Fuentes im Februar 2010 unter dem Hinweis "nicht zuständig" eingestellt. Dagegen hatte der Weltverband UCI vor dem CAS Einspruch eingelegt. Der Termin für den Schiedsspruch vor der letzten sportjuristischen Instanz wurde bereits mehrfach vertagt. Wenn der Schweizer Verband dazu verurteilt werden sollte, weiter zu ermitteln, dürfte sich der Fall weiter hinziehen.

"Ausgang in jeder Hinsicht offen"

Im Nachbarland war in der "Causa" Ullrich 2007 mit den Ermittlungen begonnen worden. "Wir hatten zuletzt weder Kontakt zum CAS noch zu unserem Anwalt. Wir fragen da nicht nach. Der Ausgang des Verfahrens ist in jede Richtung offen", sagte Ullrich-Sprecher Falk Nier am Dienstag. Ullrich hat Doping stets bestritten. Von der Staatsanwaltschaft Bonn zusammengetragene Indizien legten aber Manipulationen sehr nahe.

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