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Boonen triumphiert zum vierten Mal in Roubaix

08.04.2012, 18:07 Uhr | t-online.de

Boonen triumphiert zum vierten Mal in Roubaix. Einsamer Ritt übers Kopfsteinpflaster: Tom Boonen. (Quelle: dpa)

Einsamer Ritt übers Kopfsteinpflaster: Tom Boonen. (Quelle: dpa)

Keiner konnte die einmalige Tom-Boonen-Show stören: Bei der 110. Auflage von Paris-Roubaix krönte der 31-jährige Rad-Weltmeister von 2005 ein 53-Kilometer-Solo im Velodrom von Roubaix mit dem vierten Sieg im wohl schwersten aller Frühjahrs-Klassiker. Damit zog Boonen, in Roubaix schon 2005, 2008 und 2009 erfolgreich, mit seinem Landsmann Roger de Vlaeminck gleich, der mit vier Siegen bisheriger alleiniger Rekordhalter war.

Der Franzose Sebastian Turgot wurde vor dem früheren italienischen Weltmeister Alessandro Ballan mit 1:39 Minuten Rückstand Zweiter. Triumphator Boonen jubelte schon 1600 Meter vor dem Ziel und absolvierte die Ehrenrunde im Velodrom fast gemütlich.

Keine Angst vor der Solofahrt

Tony Martins Teamkollege Boonen, der in diesem Frühjahr schon Gent-Wevelgem, den E3 Harelbeke und vor einer Woche zum dritten Mal die Flandern-Rundfahrt gewonnen hatte, ist nach langer Durststrecke wieder auf dem absoluten Zenit. In seinem Heimatland hat er den Status eines Popstars, selbst seine Kokain-Affären der vergangenen Jahre haben dem Ansehen des Sportlers kaum geschadet.

Boonen siegte nach 255 Kilometer in der "Hölle des Nordens" als absoluter Topfavorit. Auf einem Spezialrad ließ er der Konkurrenz nicht die Spur einer Chance und hatte auch vor einem langen, risikoreichen Solo keine Angst. 53 Kilometer vor dem Ziel ließ er seinen Teamkollegen und Begleiter Niki Terpstra stehen und genoss seine Triumphfahrt durch das Spalier der Zuschauer.

Janorschke stürzt böse

Die deutschen Profis spielten im Finale der strapaziösen Tour über insgesamt 27 Kopfsteinpflaster-Passagen keine Rolle. Großes Pech hatte Grischa Janorschke vom deutschen Zweitdivisionär NetAPP, der in einer Spitzengruppe 84 Kilometer vor dem Ziel böse gestürzt war. Er wurde mit Verdacht auf Knochenbrüche ins Krankenhaus gebracht.

Einziger deutscher Sieger des Superklassikers bleibt der 1953 verstorbene Joseph Fischer, der die erste Ausgabe 1896 gewonnen hatte.

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