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Deutschlands Radstar Tony Martin beim Training schwer verletzt

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Martin muss sich Gesichts-OP unterziehen

12.04.2012, 19:54 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Deutschlands Radstar Tony Martin beim Training schwer verletzt. Deutschlands Radstar Tony Martin bei der Baskenland-Rundfahrt 2012. (Quelle: imago)

Deutschlands Radstar Tony Martin bei der Baskenland-Rundfahrt 2012. (Quelle: imago)

Schock für Deutschlands Radrennstar: Tony Martin ist bei einer Trainingsfahrt in seiner Schweizer Wahlheimat mit einem Auto kollidiert und hat sich beim Unfall ernste Kopfverletzungen zugezogen. Der Zeitfahr-Weltmeister flog bei dem Zusammenstoß durch die Scheibe des Wagens und verlor dabei kurzzeitig das Bewusstsein. Der 26-Jährige erlitt bei der folgenschweren Kollision nahe seines Wohnortes am Bodensee einen Jochbein- und Kieferbruch und eine angebrochene Augenhöhle.

"Meine linke Gesichtshälfte ist total zermatscht. Mein linkes Auge ist blutunterlaufen und total zugeschwollen. Mein linker Arm schmerzt und ein paar Rippen hat es auch erwischt", erklärte Martin auf seiner Homepage.

Manager gibt Entwarnung

An den genauen Unfallhergang kann sich Martin nicht erinnern. "Was ich weiß, ist, dass ich etwa 35 bis 40 Kilometer pro Stunde auf einem leicht abschüssigen Radweg drauf hatte, als wahrscheinlich eine Frau mit ihrem Auto den Weg gekreuzt hat. Dann gingen die Lichter aus", erklärte Martin.

Der Radprofi vom Team QuickStep wurde ins Kantonsspital von Münsterlingen gebracht und zunächst auf der Intensivstation betreut. Anschließend wurde Martin in die Universitätsklinik Zürich verlegt, seine Familie ist bei ihm. Der Manager des gebürtigen Cottbusers gab inzwischen Entwarnung. "Es ist nicht so tragisch wie zuerst angenommen", sagte Jörg Werner. "Er ist kämpferisch und will in zehn Tagen wieder auf dem Rad sitzen."

Olympia-Start nicht in Gefahr

Martin muss sich einer Gesichtsoperation unterziehen, dazu müssen allerdings erst die Schwellungen zurückgehen. Der Eingriff wird voraussichtlich Anfang der kommenden Woche in Zürich von Spezialisten vorgenommen. Der Manager habe nach dem Unfall bereits mit Martin telefoniert. "Er klang nicht betrübt, sondern optimistisch", berichtete Werner.

Sein Schützling sei aber optimistisch und könne normal sprechen. Martins Teilnahme an den Olympischen Spielen ist trotz der schweren Verletzungen nicht gefährdet. Dagegen wird Martin nach derzeitigem Stand nicht wie geplant bei der Tour de Romandie, die vom 24. bis 29. April stattfindet, und dem Rennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" am 1. Mai starten.

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