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Ex-Radstar Riccardo Ricco zu zwölf Jahren Sperre verurteilt

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Riccos Geständnis wird ihm zum Verhängnis

19.04.2012, 15:32 Uhr | dapd, dpa, sid, t-online.de

Ex-Radstar Riccardo Ricco zu zwölf Jahren Sperre verurteilt. Riccardo Ricco beim Giro dell Emilia 2010. (Quelle: imago)

Riccardo Ricco beim Giro dell Emilia 2010. (Quelle: imago)

Der frühere Rad-Profi Riccardo Ricco ist vom Nationalen Anti-Doping-Tribunal Italiens wegen Dopings für zwölf Jahre gesperrt worden. Es folgte damit dem von der Anti-Doping-Staatsanwaltschaft des italienischen Olympia-Komitees CONI geforderten Strafmaß. Die extrem lange Sperre wurde damit begründet, dass Ricco schon einmal als Dopingsünder verurteilt worden war. Der Italiener hat seine Karriere mittlerweile für beendet erklärt, die lange Sperre schließt eine Rückkehr allerdings aus.

Der 28-Jährige hatte vor der Anti-Doping-Staatsanwaltschaft zugegeben, sich durch eine Transfusion Anfang des Jahres selbst in Lebensgefahr gebracht zu haben. Er behauptete jedoch, dass ihm die Transfusion ärztlich verschrieben worden sei.

Geständnis widerrufen

Damit änderte Ricco seine Version über die Vorfälle im vergangenen Februar. Ricco, der den Vorwurf des Eigenblut-Dopings zuvor stets bestritten hatte, erklärte, dass er sich kein fehlerhaft gelagertes Blut injiziert habe, wie die Staatsanwälte behaupte, sondern ein von einem Arzt verschriebenes Eisenpräparat.

Ricco gibt Eigentransfusion zu

Riccardo Ricco, der wegen Dopings bei der Tour de France 2008 für 20 Monate bis 2010 gesperrt worden war, wurde Anfang Februar in kritischem Zustand in ein Krankenhaus in Modena gebracht. Dort wies er nach Aussage eines Arztes zunächst selbst auf die Eigentransfusion hin, stritt diese aber später ab. Die Aussagen von drei Ärzten und fünf Pflegekräften bestätigten Riccos später widerrufenes Geständnis.


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