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Radsport: Tony Martins furioses Comeback lässt hoffen

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Tony Martins furioses Comeback lässt hoffen

02.05.2012, 11:57 Uhr | dapd

Radsport: Tony Martins furioses Comeback lässt hoffen. Tony Martin sitzt wieder fest im Sattel. (Quelle: imago)

Tony Martin sitzt wieder fest im Sattel. (Quelle: imago)

Olympisches Gold und das Gelbe Trikot bei der Tour de France. Darunter will es Tony Martin in diesem Jahr nicht machen. Und seit seinem furiosen Comeback und Platz vier beim Radklassiker "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" darf der Zeitfahr-Weltmeister wieder träumen.

"Ich bin froh, dass ich so ein Comeback machen konnte. Mit diesem Tag ist der Sturz komplett vergessen. Das motiviert mich sehr. Es gibt noch viele Höhepunkte in dieser Saison", bilanzierte Martin, nachdem er nur 20 Tage nach seinem üblen Trainingsunfall überraschend stark in das Renngeschehen zurückgekehrt war. Obwohl seine vielen Verletzungen (Brüche des Jochbeins, der Augenhöhle und des Kiefers sowie einer im Schulterblatt) noch längst nicht auskuriert waren, fuhr Martin 43 Kilometer lang an der Spitze und musste am Ende nur wegen seiner fehlenden Sprintqualitäten dem Italiener Moreno Moser den Sieg im Finish einer vierköpfigen Ausreißergruppe vor der Alten Oper überlassen.

Gelbes Trikot zum Tour-Auftakt

Doch nach dem gelungenen Härtetest ist bei Martin zwei Monate vor dem Startschuss der Tour de France in Lüttich die Zuversicht zurückgekehrt. Die Form sei noch nicht bei 100 Prozent, aber die Saison dadurch nicht gefährdet. Es bleibt bei der Marschroute, die Martin im Januar zu seinem Dienstantritt beim neuen Team Omega Pharma-Quick Step ausgegeben hat. Zum Tour-Auftakt will er erstmals in seiner Karriere ins Gelbe Trikot fahren und am 1. August soll im Einzelzeitfahren bei Olympia Gold herausspringen.

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Dass er in der laufenden Saison noch keinen Saisonsieg - im vergangenen Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt deren fünf - zu Buche stehen hat, stört Martin zwar, doch es beunruhigt ihn nicht. "Das ist keine schöne Situation. Ich weiß, dass ich an den Erfolgen des Vorjahres gemessen werde. Schade, dass ich mich noch nicht in den Vordergrund fahren konnte. Ich weiß aber auch, woran es liegt. Wenn ich nach der Tour und Olympia immer noch ohne Ergebnis dastehen würde, wäre ich beunruhigter", sagte der 27-Jährige.

Martin fühlt sich "wohl" im neuen Team

Mit seinem Wechsel zum belgischen Rennstall habe er den richtigen Schritt gemacht. "Ich fühle mich sehr wohl und es wurden alle Absprachen, die ich mit Teamchef Patrick Lefevere getroffen habe, zu 100 Prozent umgesetzt", betonte Martin, der nun die entscheidende Saisonplanung in Angriff nehmen will. Sicher ist bislang nur, dass er vor der Tour die Dauphine-Rundfahrt und die deutschen Meisterschaften fahren wird. In den nächsten Tagen soll das genaue Programm erarbeitet werden.

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