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Gedenktag mit Massensturz: Goss siegt zu Ehren Weylandts

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Gedenktag mit Massensturz: Goss siegt zu Ehren Weylandts

07.05.2012, 18:21 Uhr | sid, dapd

Gedenktag mit Massensturz: Goss siegt zu Ehren Weylandts. Matthew Goss (Mi.) jubelt über den Etappensieg.  (Quelle: dapd)

Matthew Goss (Mi.) jubelt über den Etappensieg. (Quelle: dapd)

Rad-Profi Matthew Goss hat die dritte Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Nach 190 Kilometern rund um Horsens in Dänemark setzte sich der Australier im Massensprint gegen Juan José Haedo aus Argentinien und Tyler Farrar aus den USA durch.

Goss profitierte bei seinem ersten großen Saisonerfolg vom Pech des Weltmeisters Mark Cavendish, der rund 150 Meter vor dem Ziel zu Fall kam und damit einen Massensturz auslöste. Mit seinem Rad auf der Schulter ging der britische Sprint-Spezialist zu Fuß über die Ziellinie. Die Gesamtführung behauptete der Amerikaner Taylor Phinney, der ebenfalls stürzte und minutenlang auf der Straße saß. Cavendish, der am Vortag noch die Sprintentscheidung dominiert hatte, hatte keine Chance, den Sturz zu vermeiden. Nachdem Roberto Ferrari aus Italien ihm vor das Rad gefahren war, kam der Brite zu Fall.

Gedenkminute für Weylandt

Vor Beginn des Tagesabschnitts ehrten die Fahrer in einer Gedenkminute den vor einem Jahr tödlich verunglückten Radprofi Wouter Weylandt. Der Belgier war auf der dritten Etappe der letztjährigen Rundfahrt auf einer Abfahrt gestürzt und dabei ums Leben gekommen.

"Es gibt keine Worte, die erklären, was vergangenes Jahr passiert ist. Er war ein großartiger Kollege und ein großartiger Freund. So will ich mich an ihn erinnern", sagte Weylandts früherer Teamkollege Frank Schleck vor dem Start im dänischen Horsens. Die 198 Fahrer hatten tief bewegt dem nur 26 Jahre alt gewordenen Weylandt gedacht, die Etappe hatte Giro-Chef Michele Acquaron zum "WW Special" ernannt.

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