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Bruyneel stellt Tour-Start der Schleck-Brüder infrage

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Bruyneel stellt Tour-Start der Schleck-Brüder infrage

26.05.2012, 16:24 Uhr | sid

Bruyneel stellt Tour-Start der Schleck-Brüder infrage. Frank Schleck beim Giro d'Italia. (Quelle: imago)

Frank Schleck beim Giro d'Italia. (Quelle: imago)

Der Streit zwischen Manager Johan Bruyneel vom Radrennstall RadioShack und seinen beiden Spitzenfahrern Andy und Frank Schleck spitzt sich zu: In seiner Kolumne für das niederländische Internetportal "Telesport" kritisierte Bruyneel die luxemburgischen Brüder und stellte gar den Tour-Start der beiden Mitfavoriten infrage.

"Frank und Andy Schleck sind ihrer Führungs-Rolle bislang nicht gerecht geworden. Bis auf Fabian Cancellara hat niemand seinen Platz für die Tour sicher. Beide Schleck-Brüder wissen das. Nach jetzigem Stand habe ich keine Ahnung, ob sie in meinem Tour-Team stehen werden", schrieb Bruyneel.

Verärgerung über Franks Giro-Ausstieg

Erst in der vergangenen Woche war das angespannte Verhältnis zwischen dem Belgier Bruyneel und den Schlecks deutlich geworden, als er sich über den verletzungsbedingten Ausstieg von Frank Schleck auf der 15. Etappe des Giro d'Italia beschwert hatte und dem Kapitän indirekt mangelnde Leidensfähigkeit vorwarf: "Es ist keine Verletzung, die einen Ausstieg rechtfertigt."

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In seiner Kolumne schwächte Bruyneel seine Kritik ab, blieb seiner grundsätzlichen Meinung aber treu. "Ich war sehr enttäuscht, dass Frank den Giro vorzeitig verlassen hat. Rückblickend war die Verletzung schlimmer als zunächst angenommen. Aber ich habe in den vergangenen Jahren viele große Fahrer gesehen, die eher tot als lebendig waren und sich mit dem unbedingten Willen weiterzumachen dennoch aufrappelten. Das fehlt mir ab und an."

Bruyneel: "Es ist nicht akzeptabel"

Frank Schleck, bei der 95. Italien-Rundfahrt nur aufgrund der Knieverletzung des eigentlichen Kapitäns Jakob Fuglsang aus Dänemark gestartet, war auf der elften Etappe gestürzt und hatte sich dabei eine Verletzung an der rechten Schulter zugezogen. Doch nicht nur die Schlecks bekamen den Zorn des früheren Radprofis zu spüren.

Mit Ausnahme des Schweizer Zeitfahr-Olympiasiegers Cancellara habe ihn das gesamte Team enttäuscht. "Es ist nicht akzeptabel. Die Ergebnisse in diesem Jahr waren sehr, sehr dünn und weit hinter den Erwartungen", sagte Bruyneel. Die Equipe war nach der spektakulären Fusion der beiden Topteams Leopard Trek und RadioShack mit hohen Erwartungen ins neue Jahr gegangenen und vor dem Saisonstart gar als neues "Super-Team" gehandelt worden

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