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Giro d'Italia: Hesjedal träumt vom Gesamtsieg

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Rodriguez nimmt Hesjedal weitere 14 Sekunden ab

26.05.2012, 19:18 Uhr | dpa, dapd

Giro d'Italia: Hesjedal träumt vom Gesamtsieg. Ryder Hesjedal kämpft sich hoch aufs Stilfser Joch. (Quelle: AP/dpa)

Ryder Hesjedal kämpft sich hoch aufs Stilfser Joch. (Quelle: AP/dpa)

Ryder Hesjedal bleibt trotz weiteren Zeitverlusts auf Spitzenreiter Joaquim Rodriguez zuversichtlich, als erster Kanadier den Giro d'Italia zu gewinnen. Vor dem entscheidenden Zeitfahren am Sonntag in Mailand über 30 Kilometer hat er zwar 31 Sekunden Rückstand auf den Spanier Joaquim Rodriguez.

Der Kanadier gilt aber als der weitaus bessere Zeitfahrer. "Das reicht Rodriguez nicht", sagte Hesjedal im Ziel der 20. und vorletzten Etappe.

Thomas de Gendt holt sich den Etappensieg

Die Entscheidung um den Etappensieg fiel auf der 23 Kilometer Schlusssteigung auf das 2757 Meter hohe Stilfser Joch. Am schnellsten kämpfte sich Thomas de Gendt durch die Schneemauern rechts und links der Straße. Der Belgier siegte im Alleingang vor dem Italiener Damiano Cunego, der 55 Sekunden nach dem Tagessieger ins Ziel kam. Dritter wurde der Spanier Mikel Nieve (Euskaltel) mit einem Rückstand von 2:50 Minuten.

Auf den letzten 400 Metern hatte Rodriguez attackiert und war Hesjedal davongefahren. Er nahm dem Kanadier 14 Sekunden ab und machte das Rennen um den Gesamtsieg wieder offener.

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Schlussanstieg mit 1500 Metern Höhendifferenz

Der Italiener Andrea Guardini wurde auf der Etappe wegen Betrugs ausgeschlossen. Der Sprinter hatte sich beim Aufstieg auf den Teglio-Pass, der dritten von fünf Bergwertungen, am Wagen seines Teamleiters festgehalten.

Jan Ullrich hatte die Etappe vor dem Start als "Wahnsinnsgerät" kritisiert. Nach 151 Kilometern mussten die Fahrer den 11,1 Kilometer langen, im Schnitt zehn Prozent steilen Mortirolo bezwingen. Danach wartete am Ende der Etappe das Stilfser Joch, ein 23 Kilometer langer Anstieg auf 2757 Meter, wobei 1500 Höhenmeter zu bewältigen waren.

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