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Für Tony Martin beginnt die heiße Vorbereitungsphase

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Radsport - Critérium du Dauphiné  

Tony Martins heiße Vorbereitungsphase beginnt

01.06.2012, 13:56 Uhr | sid

Für Tony Martin beginnt die heiße Vorbereitungsphase. Tony Martin blickt zuversichtlich der Tour de France entgegen. (Quelle: dapd)

Tony Martin blickt zuversichtlich der Tour de France entgegen. (Quelle: dapd)

Dort, wo Tony Martin bei der Tour de France einen seiner größten Siege einfuhr, startet der Zeitfahrweltmeister jetzt beim Critérium du Dauphiné in die letzte Radrundfahrt vor den Highlights dieser Saison. "Rundum glücklich" und mit den ersten Erfolgen im Rücken nimmt Martin in Grenoble, wo er 2011 seine erste Tour-Etappe gewann, eine der beiden großen Härteprüfungen vor der Großen Schleife und den Olympischen Spielen in Angriff.

Dabei sollen vor allem die Zeitfahren Hinweise auf die Verfassung des 27-Jährigen geben, denn im Südosten Frankreichs trifft er einige seiner härtesten Konkurrenten. "Ich werde im direkten Duell sehen, wie ich stehe. Das ist ein guter Gradmesser", sagt Martin.

Harte Konkurrenz

Wenn der gebürtige Cottbuser im Prolog über 5,7 Kilometer und auf der vierten Etappe im 53,5 Kilometer langen Rennen gegen die Uhr antritt, stehen auch der Brite Bradley Wiggins (Sky), Tour-Sieger Cadel Evans aus Australien (BMC) oder dessen wieder erstarkter Landsmann Michael Rogers (Sky), zuletzt Gewinner der Bayern-Rundfahrt, am Start. Nur der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara fehlt, der die Tour de Suisse in seiner Heimat bevorzugt.

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Am 27. Mai hatte Martin die Belgien-Rundfahrt für sich entschieden und gezeigt, dass der schwere Sturz vom 11. April keine Spuren hinterlassen hat. Martin war damals in seiner Schweizer Wahlheimat am Bodensee mit einem Auto kollidiert und hatte dabei ernste Gesichtsverletzungen erlitten. Die wenigen Tage ohne Training - bereits nach einer Woche saß Martin wieder auf dem Rad - haben allerdings keinen gravierenden Substanzverlust mit sich gebracht.

Traum von Olympia-Gold im Zeitfahren

Der erste Saisonsieg beim Heimrennen seines Teams Omega Pharma-Quickstep sei zum "perfekten Zeitpunkt" gekommen. Nicht nur für die Tour, bei der Martin sich im Prolog in Lüttich das Gelbe Trikot holen will, sondern auch für Olympia in London, wo Gold im Zeitfahren sein großer Traum ist, sieht er sich "voll im Plan". Durch den Unfall habe sich lediglich "der Aufbau in Richtung Tour" verändert. Martin musste nach dem Unfall sein Rennprogramm ein wenig umstellen, der Abstecher nach Belgien war eigentlich nicht darin enthalten.

Im Kampf um den Gesamterfolg bei der Dauphiné wird der Deutsche im Normalfall keine Rolle spielen. Er müsse "erstmal schauen, wie die Form an den längeren Bergen aussieht", sagte Martin. Wie immer werden die Strecken Erkenntnisse für die Frankreich-Rundfahrt liefern, denn einige Passagen sind wieder identisch mit denen der Tour. Davon profitierte im vergangenem Jahr nicht zuletzt Evans, dem dies später entscheidende Vorteile im Duell mit den Luxemburger Schleck-Brüdern Andy und Frank verschaffte. Andy hat sich diesmal auch prompt für die Dauphine und gegen die Tour de Suisse entschieden.

Schaffen Ciolek oder Degenkolb einen Etappensieg?

Für die Sprinter werden sich bestenfalls zwei Möglichkeiten bieten, einen Etappensieg zu erringen. Doch selbst diese Tagesabschnitte sind topografisch anspruchsvoll. Aus deutscher Sicht dürfen sich Martins Teamkollege Gerald Ciolek und John Degenkolb etwas ausrechnen, müssen dazu aber unter anderem den Norweger Edvald Boasson Hagen bezwingen.

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