Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Bradley Wiggins bei Dauphine-Rundfahrt vor Gesamtsieg

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wiggins lässt nicht anbrennen

09.06.2012, 17:31 Uhr | t-online.de, dpa

Bradley Wiggins bei Dauphine-Rundfahrt vor Gesamtsieg. Alles im Griff: Bradley Wiggins bei der Dauphine-Rundfahrt. (Quelle: imago)

Alles im Griff: Bradley Wiggins bei der Dauphine-Rundfahrt. (Quelle: imago)

Dem Briten Bradley Wiggins ist der Gesamtsieg bei der Dauphine-Rundfahrt kaum noch zu nehmen. Der Radprofi verteidigte das Gelbe Trikot mit Hilfe seines bärenstarken Teams Sky und steht vor der Wiederholung seines Vorjahreserfolgs. Den Tagessieg auf der sechsten Etappe von Saint-Alban-Leyesse nach Morzine eroberte Nairo Quintana. Der Kolumbianer vom Team Movistar startete vor dem letzten Gipfel einen Angriff und rettete den knappen Vorsprung ins Ziel.

Auf den finalen Kilometern zeigte Tour-Sieger Cadel Evans noch einmal seinen Fähigkeiten in der Abfahrt, distanzierte die Gruppe von Wiggins um acht Sekunden und fuhr auf den zweiten Etappenrang. Entscheidend in Bedrängnis brachte er den Führenden aus Großbritannien damit aber nicht. Im Kampf um Gelb fehlen dem Australier Evans weiter 1:28 Minuten auf den Spitzenplatz.

Martin fällt zurück

Zeitfahrweltmeister Tony Martin konnte auf der 166,5 Kilometer langen Königsetappe nicht mit Wiggins und Evans mithalten. Am letzten schwierigen Anstieg auf den Col de Joux-Plane, der elf Kilometer lang und bis zu zehn Prozent steil war, musste der Eschborner abreißen lassen. In der Gesamtwertung verlor der Omega-Pharma-Quickstep-Fahrer seinen zweiten Platz an Wiggins' Teamkollegen Michael Rogers und musste auch noch Evans an sich vorbeiziehen lassen.

Jedermann-Radsport
"Bürohengst" Christian rockt das große Finale

Nach zehn Wochen Training startet er bei den Cyclassics.

Unterdessen hat Andy Schleck die Rundfahrt zu Beginn der sechsten Etappe beendet. Bei der Generalprobe für die in drei Wochen beginnende Tour de France kam der 26-Jährige nie richtig in Tritt. Der Luxemburger hatte in diesem Jahr bereits bei Paris-Nizza und der Katalonien-Rundfahrt aufgegeben.

Schmerzen zu groß

Bei der Dauphiné-Rundfahrt handelte sich der Bergspezialist beim Zeitfahren am Donnerstag wegen eines Sturzes fast elf Minuten Rückstand ein, auf der 5. Etappe am Freitag mit dem schwierigen Anstieg auf den Grand Colombier kamen noch einmal fast 14 Minuten hinzu. Im Gesamtklassement lag Schleck vor dem Start des vorletzten Teilstücks mehr als 29 Minuten hinter Spitzenreiter Bradley Wiggins. Der Brite avanciert immer mehr zum Topfavoriten für die Frankreich-Rundfahrt.

Ein Aufgeben kam für Schleck eigentlich nicht in Frage. "Ich habe schon viel zu viele Rennen aufgegeben", hatte Schleck noch am Freitag erklärt - sich dann aber anders entschieden. "Andy konnte nicht mehr in die Pedale treten. Seit seinem Sturz schmerzt ihn seine ganze rechte Seite", wird Schlecks Sport-Direktor Alain Gallopn auf "letour.fr" zitiert.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal