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Tour de Suisse 2012: Rui Costa gewinnt, Fränk Schleck Zweiter

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Portugiese Rui Costa gewinnt Tour de Suisse

18.06.2012, 10:31 Uhr | dpa

Tour de Suisse 2012: Rui Costa gewinnt, Fränk Schleck Zweiter. Tour de Suisse: Der Portugiese Rui Costa darf über den Gesamtsieg jubeln. (Quelle: Reuters)

Tour de Suisse: Der Portugiese Rui Costa darf über den Gesamtsieg jubeln. (Quelle: Reuters)

Radprofi Rui Costa hat allen Attacken widerstanden und den Überraschungssieg bei der Tour de Suisse geschafft. Der Radprofi aus Portugal setzte sich in der Endabrechnung nach neun Etappen mit 14 Sekunden vor Fränk Schleck aus Luxemburg durch. Der zweitplatzierte Profi aus dem zuletzt durch Doping-Vorwürfe gegen sein Führungspersonal gebeutelten US-Team hatte am Schlusstag zu früh attackiert.

Im Finale der neunten Etappe, die sich der Este Tanel Kangert als schnellster einer zweiköpfigen Ausreißergruppe vor dem Franzosen Jeremy Roy sicherte, fehlte Frank Schleck dann die Kraft für einen letzten entscheidenden Angriff.

Costa dankt seinem Teamkollegen

Im Ziel der "Königsetappe" über 216 Kilometer gab es in Sörenberg zwei Premieren bei der Tour de Suisse zu feiern: Den ersten Tagessieg eines Esten und den ersten Gesamterfolg eines Portugiesen. Costa bedankte sich vor allem bei seinem Teamkollegen Alejandro Valverde (Spanien), der ihm den Sieg sicherte.

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Schleck immerhin mit ansteigender Form

Platz drei hinter Costa und Schleck, dessen verletzter Bruder Andy die am 30. Juni beginnende Tour de France absagen musste, sicherte sich Vorjahressieger Levi Leipheimer. Der US-Profi zeigte sich erholt von einem Wadenbeinbruch, den er sich bei einem Trainingsunfall am 5. April zugezogen hatte. In dieser Form dürfte mit ihm auch bei der Frankreich-Rundfahrt zu rechnen sein. Schleck konnte sich über den verpassten Sieg wenigstens mit einer ebenfalls augenfälligen Formsteigerung vor der Tour trösten.

Deutsche Profis spielten bei der Tour-Generalprobe bis auf Andreas Klöden keine Rolle. Im Zeitfahren fuhr der in der Schweiz wohnende Routinier auf Rang sieben, am Schlusstag ackerte er für seinen Kapitän Schleck - allerdings vergeblich.

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