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Reaktionen zum Dopingbefund von Fränk Schleck

18.07.2012, 15:35 Uhr | dpa

Reaktionen zum Dopingbefund von Fränk Schleck. Jens Voigt steht zu seinem Freund Fränk Schleck.

Jens Voigt steht zu seinem Freund Fränk Schleck. (Quelle: dpa)

Pau (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa hat die Reaktionen zum positiven Dopingbefund von Fränk Schleck zusammengetragen.

"Ich streite ab, irgendeine verbotene Substanz genommen zu haben. Ich kann mir das Resultat nicht erklären und bestehe auf Öffnung der B-Probe. Sollte diese das erste Analyse-Ergebnis bestätigen, werde ich eine Klage gegen Unbekannt einreichen wegen Vergiftung."

"Bei meinem Leben und bei meiner Familie, bin ich sicher, dass er nichts genommen hat."

"Ich habe 110 Prozent Vertrauen in meinen Bruder. Wir werden uns mit Chemikern und eventuell auch einem Dopingexperten zusammensetzen, da wir selber nicht genau wissen, um welches Mittel es sich handelt. Das Produkt muss irgendwie in seinen Körper gelangt sein, ohne dass er es wusste. Es ist die einzige Erklärung, die wir haben. Bei all diesen Dopingkontrollen sind wir nie irgendwo negativ aufgefallen."

"Ich habe dafür überhaupt keine Erklärung. Ich glaube ihm. Man kann jetzt nicht so tun, als sei nichts passiert. Das ist kein leichter Moment für mich. Aber Fränk ist mein Freund und bleibt mein Freund. Freundschaft zählt nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch wenn es regnet. Wir müssen jetzt versuchen, mit sechs Fahrern noch bis Paris zu kommen."

"Fränk Schleck hätte heute am Start stehen können. Aber er und sein Team haben entschieden, dass er aussteigt. Das war eine weise Entscheidung und die einzig denkbare."

"Es gibt keine Dopingaffäre Schleck."

"Fränk hätte theoretisch starten dürfen, aber das machte unter diesen Umständen keinen Sinn. Wir vertrauen ihm und müssen ihn auch schützen. Er ist zuversichtlich, weiß aber nicht, was jetzt passieren wird. Das wird für uns die härteste Etappe bei dieser Tour."

"Das ist so ziemlich das schlimmste Szenario, was entstehen konnte. Ich glaube ihm, aber eine gewisse Skepsis bleibt - das hat mich der Radsport gelehrt."

"Ich bin geschockt. Aber der damalige Fall und der jetzige haben nichts miteinander zu tun. Für seine Kontakte zu Fuentes wurde er nicht bestraft."

"Das ist Scheiße für den Radsport. Es tut mir mehr leid für die, die bleiben, als für ihn."

"Nicht einmal im Off würde ich dazu etwas sagen."

"Ich weiß zu wenig über den Fall, um darüber zu sprechen."

"Ein Mann wie Schleck muss einen völligen Blackout gehabt haben, so etwas zu tun. Da hat er etwas getan, was ihm möglicherweise gar keinen Verschleierungseffekt brachte. Gesunde reagieren auf ein Diuretikum gar nicht mehr, wenn sie es über mehrere Tage nehmen."

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