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Vuelta: Martin verpasst Etappensieg nur knapp

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Martin zieht im Spurt den Kürzeren

21.08.2012, 18:36 Uhr | dpa

Vuelta: Martin verpasst Etappensieg nur knapp. Tony Martin verpasst den Sieg nur knapp. (Quelle: dpa)

Tony Martin verpasst den Sieg nur knapp. (Quelle: dpa)

Nach einer beeindruckenden Etappe in der Hitze von Nordspanien hat Tony Martin einen Tagessieg nur knapp verpasst. Der Zeitfahr-Weltmeister und olympische Silbermedaillengewinner musste sich auf dem vierten Teilstück nur Simon Clarke aus Australien geschlagen geben, der im Ziel auf der Skistation Valdezcaray nach 160,6 Kilometern im Sprint cleverer war.

Die beiden waren in einer fünfköpfigen Ausreißergruppe fast die gesamte Etappenlänge vor dem Feld gefahren. Martin, der noch immer nicht vollständig von einem bei der Tour de France erlittenen Kahnbeinbruch in der linken Hand genesen ist, hätte seinen zweiten Saisonsieg feiern können.

Premieren-Sieg für Clarke

Martin und seine Mitstreiter hatten sich schon 3,5 Kilometer nach dem Start in Barakaldo vom Hauptfeld gelöst und auf dem geraden Tagesabschnitt in der Weinbauregion Rioja bald einen komfortablen Vorsprung erkämpft. Gleich zu Beginn des Schlussanstiegs erhöhte der 27-Jährige das Tempo und setzte sich mit Clarke von den anderen ab. Auf den Schlusskilometern schob sich der Fahrer von Orica-GreenEdge an Martins Hinterrad, zog im letzten Moment vorbei und feierte seinen ersten Profisieg.

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Rodriguez schlüpft ins Rote Trikot

Neuer Führender in der Gesamtwertung ist Joaquin Rodriguez aus Spanien, der von einem Missgeschick des bisherigen Spitzenreiters Alejandro Valverde profitierte. Der Katusha-Profi, dem Valverde am Tag zuvor den Tagessieg noch hauchdünn vor der Nase weggeschnappt hatte, hat nun eine Sekunde Vorsprung auf den Tour-Zweiten Christopher Froome (Sky) und fünf auf Alberto Contador (Saxo Bank). Letzterer hatte wie schon am Vortag auf dem finalen Anstieg attackiert, sich aber von seinen britischen und spanischen Rivalen nicht lösen können.

Valverde wurde ein Sturz nach rund 130 Kilometern zum Verhängnis. Der Anfang des Jahres aus einer Dopingsperre zurückgekehrte Spanier kam just in dem Moment mit anderen Fahrern zu Fall, als Froomes Team Sky das Tempo erhöhte. Bei heftigem Seitenwind konnte Valverde den Rückstand nicht aufholen und auch am Berg fehlte die Kraft. In der Gesamtwertung rutschte der Movistar-Kapitän auf den neunten Platz.


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