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Radsport-Funktionär bei Seniorenrennen gedopt

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Radsport-Vorstandsmitglied in Dänemark nach Dopingvorfall entlassen

29.08.2012, 15:36 Uhr | sid

Radsport-Funktionär bei Seniorenrennen gedopt. Nicht nur die Radsportler dopen, sondern auch die Funktionäre. (Quelle: imago)

Nicht nur die Radsportler dopen, sondern auch die Funktionäre. (Quelle: imago)

Die Dopingproblematik im Radsport treibt immer seltsamere Blüten. Nicht nur die Spitzensportler greifen zu verbotenen Substanzen, auch die Funktionäre dopen, was das Zeug hält. Das wurde einem Vorstandsmitglied des dänischen Radsport-Verbandes DCU zum Verhängnis.

Der Verbandsoffizielle Sören Svenningsen wurde jetzt bei der Dopingkontrolle nach einem Seniorenrennen positiv getestet. Gleich drei nicht erlaubte leistungssteigernde Mittel wurden bei ihm nachgewiesen. Der 47-Jährige wurde mit sofortiger Wirkung entlassen und muss auch seinen Posten als Vorsitzender eines Radklubs räumen.

Radsport-Präsident Lund: "Das ist unentschuldbar"

"Ich war zutiefst schockiert, als ich die Nachricht von Sören Svenningsens positiver Dopingprobe erhalten habe", sagte DCU-Präsident Tom Lund. "Es ist unentschuldbar, dass ein Vorstandsmitglied der DCU positiv getestet wurde. Wir werden unseren Anti-Doping-Kampf fortsetzen und Betrüger weiter jagen."

Svenningsen, ehemaliger Besitzer des aufgelösten Radteams Capinordic, war nach einem Ü40-Rennen erwischt worden. In der Probe wurden zwei Glucocorticoide und Testosteron gefunden.

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