18.09.2012, 17:48 Uhr | dpa
Judith Arndt belohnt sich am Ende einer langen Karriere mit WM-Gold. (Quelle: imago)
Das dritte WM-Gold hat Judith Arndt den nahenden Abschied versüßt und zu Freudentränen gerührt. In ihrem vorletzten Karriererennen holte die 36-jährige Leipzigerin wie im Vorjahr den Titel im Zeitfahren bei der Straßen-WM. Nach 24,1 Kilometern distanzierte sie in Valkenburg die Amerikanerin Evelyn Stevens um 33 Sekunden auf den Silberrang. Bronze holte sich Linda Villumsen aus Neuseeland.
Um 16:12 Uhr war Judith Arndt in Eijsden zum Zeitfahr-Abschied von der Rampe gerollt. 32:26 Minuten später war sie im Ziel und wurde von ihrer glückstrahlenden australischen Lebensgefährtin Anna Wilson umarmt.
Nach dem Straßenrennen am Wochenende zieht Judith Arndt einen Schlussstrich unter ihre erfolgreiche Karriere. "In einer Woche bin ich ein anderer Mensch. Ich will kein Drama machen - es wird kein Abschiedsrennen geben", sagte die Olympiazweite im Zeitfahren, die im kommenden Jahr in Melbourne mit einem Soziologie- und Kulturwissenschafts-Studium beginnen will.
"Ich hatte keine Lust mehr auf diesen Druck. Ich wollte mich nicht mehr jeden Tag quälen", nannte die Straßen-Weltmeisterin von 2004 die Gründe für ihren Rückzug.
Ohne Kristin Armstrong aus den USA, die nach ihrem Olympiasieg in London zurückgetreten war, war der Weg auf dem schweren WM-Kurs frei.
Arndt, die im deutschen Frauen-Radsport nach ihrem Rückzug eine große Lücke hinterlassen wird, lag in allen Zwischenzeiten vorne. Sie ließ sich auch nicht vom unangenehmen 1,2 Kilometer langen Schlussanstieg auf den Cauberg schocken, der ihr "eigentlich nicht so liegt", wie sie sagte.
Neben ihren vielen sportlichen Erfolgen bleibt beim Namen Arndt vor allem ihr umstrittener Auftritt bei den Olympischen Spielen 2004 haften. Als sie in Athen im Straßenrennen als Olympiazweite über den Zielstrich gerollt war, hatte sie den deutschen Funktionären aus Verärgerung den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt.
Die Verbands-Offiziellen hatten damals deren frühere Lebenspartnerin Petra Roßner nicht nominiert und damit nach Arndts Ansicht eine sichere Medaille verschenkt.
18.09.2012, 17:48 Uhr | dpa
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