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Der ehemalige Toursieger Lance Armstrong will mit Lügendetektor-Test um seinen Ruf kämpfen.

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Armstrong will sich an Lügendetektor anschließen lassen

14.10.2012, 18:02 Uhr | dpa, sid

Der ehemalige Toursieger Lance Armstrong will mit Lügendetektor-Test um seinen Ruf kämpfen.. Lance Armstrong an den Lügendetektor - außerdem drohen ihm Schadenersatzklagen in Millionenhöhe. (Quelle: imago)

Lance Armstrong an den Lügendetektor - außerdem drohen ihm Schadenersatzklagen in Millionenhöhe. (Quelle: imago)

Lance Armstrong will mit allen Mitteln um seine Reputation kämpfen. Da dem gestürzten mehrfachen Ex-Toursieger jetzt auch Schadenersatzklagen drohen, erwägt er einen spektakulären Schritt. Auf Vorschlag seines Anwalts Tim Herman könnte sich der 41-jährige Ex-Profi an einen Lügendetektor anschließen lassen.

"Vielleicht werden wir das tun, wer weiß. Das Ergebnis eines mit guten Geräten und geeignetem Personal durchgeführten Tests würde ich nicht anfechten", sagte Herman im BBC-Radio. Allerdings räumte er ein, dass dies dem Ruf seines Mandanten nach den Enthüllungen der vergangenen Woche vermutlich kaum helfen werde. Trotzdem möchte Herman auch die im Bericht der US-Antidoping-Agentur USADA aufgeführten 26 Zeugen zu einem Lügendetektortest bewegen.

Lügendetektor-Test half Contador nicht weiter

Zu Beginn des Jahres hatte auch der wegen Dopings verurteilte zweifache Tour-Sieger Alberto Contador versucht, seine Unschuld mit Hilfe eines Lügendetektors zu beweisen.

Die Ergebnisse der speziellen Befragung wurden nie bekannt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS glaubte der Contador-Version aber nicht.

Armstrong streitet Doping weiter ab

Auch nach der Veröffentlichung des Anklage-Berichts der USADA, der ein "Dopingsystem Armstrong" offenlegt, bestreitet der Amerikaner, jemals manipuliert zu haben. Das bestätigte am Wochenende sein Sprecher Mark Fabiani.

Hohe Schadensersatzklagen stehen im Raum

Nach Fabianis Worten hätte sich Armstrong nicht zu den Forderungen der Londoner "Sunday Times" geäußert, die rund eine Million US-Dollar von dem Texaner zurückfordern will. Diese Summe hatte Armstrong 2004 in einer Klage gegen die Zeitung aus dem Verlag von Rupert Murdoch erstritten. In Artikeln war Armstrong des Dopings bezichtigt worden.

Außerdem prüft die US-Versicherungsfirma SCA Promotions, die Armstrong 2007 nach einem Rechtsstreit über mögliche Dopingvergehen 7,5 Millionen Dollar berappen musste, eine entsprechende Klage.

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