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Bahnrad: Niederlag gewinnt EM-Silber im Sprint

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BDR mit Bahn-EM zufrieden

20.10.2012, 21:22 Uhr | dpa

Bahnrad: Niederlag gewinnt EM-Silber im Sprint. Max Niederlag (l) steht mit Sieger Denis Dmietriev und dem Dritten Christos Volikakis auf dem Podium.

Max Niederlag (l) steht mit Sieger Denis Dmietriev und dem Dritten Christos Volikakis auf dem Podium. (Quelle: dpa)

Panevezys (dpa) - Die deutschen Teamsprinter haben bei der Bahn-EM in Litauen zum dritten Mal in Serie den Titel gewonnen. Im Finale siegte das Trio mit Tobias Wächter (Schwerin), Max Niederlag (Heidenau) und Joachim Eilers (Chemnitz) in 44,381 Sekunden vor Polen (44,892).

"In der Qualifikation hatten wir noch etwas Probleme, aber im Finale haben alle ihr Leistungsvermögen abgerufen", freute sich Bundestrainer Carsten Bergemann, der den Erfolg auch ohne seine zu Hause gebliebenen Topsprinter feiern konnte. Schon vor den letzten fünf EM-Entscheidungen hat der BDR mit je zweimal Gold und Silber und einmal Bronze sein Vorjahresergebnis übertroffen.

Die zweite Goldmedaille holte Stephanie Pohl im Punktefahren. Nach einer verkorksten WM in Melbourne und der Rolle als Ersatzfahrerin bei den Olympischen Spielen in London sorgte die Cottbuserin für einen versöhnlichen Saisonausklang. Pohl setzte sich mit 33 Punkten vor der Russin Jewgenia Romanjuta (25) durch. Platz drei erkämpfte sich Elke Gebhardt aus Freiburg (20).

Eine positive Überraschung gelang auch Max Niederlag aus Heidenau als Zweiter des Sprint-Wettbewerbs. Der 19-Jährige zeigte als Schnellster eine starke 200-Meter-Zeitfahr-Qualifikation in 10,097 Sekunden und fuhr danach ungeschlagen ins Finale. Dort behielt allerdings der Russe Denis Dmitriev die Oberhand und gewann zum zweiten Mal nach 2010 den Titel.

Der neu formierte deutsche Bahnvierer mit Henning Bommel, Maximilian Beyer, Theo Reinhardt (alle Berlin) und Lucas Liß (Unna) setzte mit Silber in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung zumindest ein kleines Achtungszeichen - bei den Zeiten tritt das Quartett aber auf der Stelle. Zudem profitierte das Team von der Abwesenheit zahlreicher Spitzennationen wie Großbritannien, Dänemark oder Niederlande.

In der Qualifikation erreichte das Quartett 4:08,520 Min. und war damit sogar drei Sekunden langsamer als der Vereinsvierer vom LKT Team Brandenburg im Sommer beim Gewinn der deutschen Meisterschaft. Im Finale wurden Bommel & Co. von Europameister Russland (4:00,578) eingeholt.

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