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US-Report: Armstrong wollte Obama erpressen

24.10.2012, 11:48 Uhr | sid

Lance Armstrong wollte Obama erpressen. Im Skandal um Lance Armstrong kommen immer mehr schockierende Details ans Tageslicht. (Quelle: imago)

Im Skandal um Lance Armstrong kommen immer mehr schockierende Details ans Tageslicht. (Quelle: imago)

Lance Armstrong fühlte sich auf dem Höhepunkt seiner auf Betrug aufgebauten Radsport-Karriere anscheinend allmächtig. 2008 soll der Texaner einem Report der amerikanischen Starpublizistin Selena Roberts zufolge sogar versucht haben, den heutigen US-Präsidenten Barack Obama zu erpressen.

Laut Recherche-Ergebnissen der 46 Jahre alten Autorin, die 2007 den Baseball-Dopingfall Alex Rodriguez enthüllt hatte, wollte Armstrong Obama im Sommer 2008 zur Teilnahme an einer Veranstaltung seiner Stiftung Livestrong bewegen. Nachdem der damalige Präsidentschafts-Kandidat der Demokratischen Partei wegen seiner Europa-Reise abgesagt hatte, soll Armstrong in einer Mail an Obamas Parteifreund John Kerry gedroht haben, gegen Obama mobil zu machen.

Armstrong nutzt Einfluss in der Politik zum eigenen Vorteil

"Wenn Krebs für die Demokratische Partei kein Thema ist, gehen wir in die Livestrong-Datenbank mit ihren Millionen von registrierten Mitgliedern und lassen alle wissen, wo die Demokratische Partei in dieser Frage steht", hieß es laut Roberts in Armstrongs Nachricht an Kerry.

Roberts spekuliert in ihrem im Internet veröffentlichten Bericht weiter, Armstrong habe bis zuletzt seinen Einfluss in der Politik zum eigenen Vorteil genutzt. So soll die überraschende zwischenzeitliche Einstellung der offiziellen Ermittlungen gegen den Texaner auf den Einfluss des früheren US-Präsidenten Bill Clinton beim zuständigen Staatsanwalt Andre Briotte zurückzuführen sein. Die frühere Autorin der New York Times weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Armstrong just zum Zeitpunkt der damaligen Verfahrenseinstellung 100.000 Dollar für eine von Clintons Demokraten unterstützte Organisation gespendet habe, die Brustkrebs-Therapien für unterprivilegierte Frauen finanziert.

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