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Rippenbrüche bei Wiggins nach Trainingsunfall

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Wiggins erleidet Rippen- und Fingerbruch

08.11.2012, 13:08 Uhr | dpa

Rippenbrüche bei Wiggins nach Trainingsunfall. Der Brite Bradley Wiggins hatte in der Nähe seines Wohnortes einen Unfall.

Der Brite Bradley Wiggins hatte in der Nähe seines Wohnortes einen Unfall. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins hat sich bei einem Trainingsunfall eine Rippe und einen Zeigefinger gebrochen.

Der 32 Jahre alte britische Radprofi kollidierte am Mittwoch im Norden Englands unweit seines Wohnsitzes in Eccleston mit einem Van und wurde nach dem Zusammenstoß in ein Krankenhaus gebracht. Dort verbrachte er die Nacht zur Beobachtung. Am Donnerstag wurde Wiggins entlassen. Wie lange ihn seine Blessuren zu einem Trainingsstopp zwingen, ist noch nicht klar. "Wir erwarten, dass er sich schnell und vollständig erholt", hieß es in einer Pressemitteilung seines britischen Rennstalls Sky.

Keine 24 Stunden nach dem Wiggins-Unfall war auch Sky-Trainer Shane Sutton in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Der 55-jährige Australier wurde mit dem Rad in der Nähe von Manchester von einem PKW angefahren und erlitt eine Kopfverletzung. Sutton, der auch die britische Auswahl trainiert, trug einen Helm. "Er hat einen harten Schlag erhalten, aber er ist okay", zitierte die BBC den britischen Verbands-Direktor Martin Gibbs.

Wiggins war in der Dämmerung von einer Fahrerin, die aus einer Tankstellen-Ausfahrt bog, offensichtlich übersehen worden. Die Frau am Steuer erlitt nach Polizeiangaben keine Verletzungen.

"Ein Fahrradfahrer ist in einen Unfall mit einem weißen Vauxhall Astra Van verwickelt worden. Der Fahrer auf dem Rad, ein 32-jähriger Einwohner, ist mit nicht lebensbedrohlich erscheinenden Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden", hieß es in einer ersten Mitteilung der lokalen Polizei-Station.

Wiggins hatte in diesem Sommer als erster Brite die Frankreich-Rundfahrt gewonnen. Anschließend sicherte er sich bei den Olympischen Spielen in London die Goldmedaille im Zeitfahren. Ende Oktober war er von Journalisten zum "Radsportler des Jahres" gewählt worden.

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