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Armstrong als "Texaner des Jahres" nominiert

29.12.2012, 09:03 Uhr | dpa, sid

Armstrong als "Texaner des Jahres" nominiert. Lance Armstrong im Gelben Trikot des Spitzenreiters bei der Tour de France 2004. (Quelle: dpa)

Lance Armstrong im Gelben Trikot des Spitzenreiters bei der Tour de France 2004. (Quelle: dpa)

Die in Dallas erscheinende Zeitung "Morning News" hat Lance Armstrong für den Titel "Texaner des Jahres" nominiert. Nach Mitteilung des Blattes erfolgte die Auswahl "nicht für das strahlende Beispiel eines Texaners", sondern als Anerkennung für die Fähigkeit des überführten Dopers, "größtmöglichen Nachrichtenwert" geschaffen zu haben.

Die Zeitung nannte den auf Lebenszeit gesperrten Ex-Radprofi "einen Kämpfer, einen Überlebenden und eiskalten, durchtriebenen Lügner". Die Aufdeckung der Machenschaften des in Austin lebenden Armstrong, dessen sieben Siege bei der Tour de France durch den Radsport-Weltverband UCI aberkannt worden waren, hätten "einen Krater so groß wie Texas" hinterlassen.

Armstrong lässt Einspruchsfrist verstreichen

Der Fall des Profis Armstrong, der 1997 den Krebs besiegte und danach zu seinem unglaublichen Parforceritt durch Frankreich ansetzte, hätte die Gefahren "blinder Heldenverehrung" aufgezeigt, hieß es in der Zeitung. Armstrong muss sich bei der Wahl gegen acht Finalisten durchsetzen.

Unterdessen hat Armstrong seine sieben Tour-Siege nun auch ganz offiziell verloren. Wie der Internationale Sportsgerichtshof CAS bekannt gab, ließ der Texaner die dreiwöchige Einspruchsfrist gegen das Urteil der UCI verstreichen. Damit bleibt der gefallene Radstar wegen systematischen Dopings lebenslang gesperrt, seine Ergebnisse ab dem 1. August 1998 sind gestrichen.

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