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Kassiert Lance Armstrong trotz Doping-Beichte Millionen?

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Kassiert Armstrong trotz Beichte Millionen?

17.01.2013, 10:52 Uhr | t-online.de

Kassiert Lance Armstrong trotz Doping-Beichte Millionen?. Seine sieben Tour-Titel ist Armstrong los. Trotzdem könnte er jetzt Millionen kassieren. (Quelle: dpa)

Seine sieben Tour-Titel ist Armstrong los. Trotzdem könnte er jetzt Millionen kassieren. (Quelle: dpa)

Lance Armstrong soll im Interview mit der Star-Moderatorin Oprah Winfrey Doping gebeichtet haben. Kassiert der gefallene Radstar für sein Geständnis nun sogar noch Millionen? Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat der 41-Jährige, der 13 Jahre lang Doping strikt geleugnet hatte, einen Deal mit der US-Justiz eingefädelt.

Denn in den USA gibt es ein spezielles Gesetz, das sogenannte "Whistleblower" belohnt. Diese sind Informanten, die Ermittlungen und Verurteilungen erst ermöglichen. Ein "Whistleblower" kann bis zu 30 Prozent der Summe bekommen, die im Streitfall anfällt. Armstrong hat in dem Gespräch mit Winfrey, das in der Nacht zum Freitag im US-Fernsehen gezeigt wird, angeblich brisante Details ausgepackt - einige Leute dürften nun mächtig zittern.

Landis als Vorbild

Wie das als "Whistleblower" geht, hat Armstrongs ehemaliger Edel-Helfer Floyd Landis vorgemacht. Er gestand 2010 Doping und setzte damit ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen U.S. Postal Service in Gang. Der habstaatliche amerikanische Postdienstleister hatte den Rennstall von Armstrong und Landis (Postal-Team) einst finanziell unterstützt.

30 Millionen Euro sollen geflossen sein, darunter auch Steuergelder. Voraussetzung für das Sponsoring war jedoch immer, dass die Fahrer nicht dopen. Gewinnt Landis den Prozess, könnte er eine Millionen-Prämie kassieren. Und genau das hat Armstrong jetzt wohl auch vor.

Bronzemedaille wohl weg

Unterdessen wurde bekannt, dass Armstrong bei einem Doping-Geständnis seine olympische Bronzemedaille von 2000 verliert. Das kündigte der Sprecher der Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams, in der Zeitung "USA Today" an. "Wenn Armstrong zugibt, betrogen zu haben, dann werden wir die Medaille zurückfordern, so wie wir es bei jedem Sportler machen würden", sagte Adams dem Blatt.

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