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UCI begrüßt Armstrong-Erklärungen im TV-Interview

18.01.2013, 11:58 Uhr | dpa

UCI begrüßt Armstrong-Erklärungen im TV-Interview. Der Präsident des Weltradsportverbandes, Pat McQuaid, sieht seinen Verband als entlastet an.

Der Präsident des Weltradsportverbandes, Pat McQuaid, sieht seinen Verband als entlastet an. (Quelle: dpa)

Aigle (dpa) - Der Radsport-Weltverband UCI hat die Erklärungen des dopinggeständigen Lance Armstrong im TV-Interview begrüßt.

"Armstrongs Entscheidung, sich der Vergangenheit zu stellen, ist ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens in den Sport", erklärte der selbst heftig umstrittene und mehrfach zum Rücktritt aufgeforderte UCI-Chef Pat McQuaid.

Armstrong hatte den Dachverband vom Verdacht der Korruption und Einflussnahme bei den Doping-Kontrollen ausdrücklich freigesprochen und die Effektivität der heutigen Anti-Doping-Maßnahmen gelobt. "Armstrong hat bestätigt, dass es keine Verschwörung und keine Absprachen zwischen ihm und der UCI gegeben hat", meinte McQuaid weiter.

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat die Interview-Aussagen von Lance Armstrong derweil kritisiert. "In seinem Dopinggeständnis hat Lance Armstrong nur zugegeben, was durch die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA ohnehin längst belegt ist. In weiten Teilen war es viel heiße Luft, denn er hat nichts zur Erhellung und weiteren Aufklärung dieser Zeit beigetragen", schrieb der BDR in einer Stellungnahme. Die Ereignisse lägen teilweise mehr als ein Jahrzehnt zurück. "Seitdem hat sich der Radsport sehr verändert. Das Kontrollsystem ist engmaschiger geworden. Flächendeckendes Doping wie zu Armstrongs Zeiten gibt es heute nicht mehr", hieß es in der BDR-Mitteilung.

Die Forderung des ehemaligen Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, Richard Pound, nach einem Ausschluss des Radsports aus dem olympischen Programm bezeichnete der BDR als "falschen Weg" und "Populismus auf dem Rücken einer Sportart, die wie keine andere mit Doping zu tun hatte, aber wie keine andere auch dagegen gekämpft hat".

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